angelrecht.net, Angel- und Jagdrecht in 16 Bundesländern

Wann darf ich Äsche in Sachsen angeln?

Äsche dürfen Sie in Sachsen vom 16. Juni bis zum 31. Dezember angeln und mitnehmen, wenn der Fisch mindestens 35 Zentimeter lang ist. Die nächste Schonzeit beginnt am 1. Januar und dauert bis zum 15. Juni.

Schonzeit
1. Januar bis 15. Juni
Mindestmaß
35 cm
Status heute
Erlaubt
Bußgeld bis zu
25.000 Euro

Eine Schonzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Art weder fangen noch mitnehmen dürfen. Für Äsche dauert sie vom 1. Januar bis zum 15. Juni. Schonzeiten sollen die Fische in ihrer Laichzeit schützen.

JFMAMJJASONDheute
SchonzeitMitnehmen erlaubt

Ob Sie Äsche in Sachsen mitnehmen dürfen, regelt die Fischereiverordnung des Landes. Ihre Angelkarte kann strengere Regeln hinzufügen.

Ein zu kleiner Fisch kommt sofort und vorsichtig zurück ins Wasser. Entscheidend ist das Maßband, der erste Eindruck im Kescher täuscht oft.

Ab welcher Länge darf Äsche in Sachsen mit?

Das Mindestmaß für Äsche beträgt 35 Zentimeter. Gemessen wird von der Schnauzenspitze bis zum Ende der natürlich ausgebreiteten Schwanzflosse.

Messregel: von der Schnauzenspitze bis zum Ende der SchwanzflosseSchnauzenspitzeSchwanzflossenende

Was gilt für Äsche in den Nachbarländern von Sachsen?

Das Mindestmaß für Äsche reicht von 30 Zentimetern in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland bis 35 Zentimetern in Sachsen, Bayern, Thüringen, Bremen und Schleswig-Holstein. Die längste Schonzeit hat Brandenburg mit 182 Tagen vom 1. Dezember bis 31. Mai, die kürzeste Nordrhein-Westfalen mit 61 Tagen. Keine Schonzeit gilt in Mecklenburg-Vorpommern. Die Nachbarländer von Sachsen stehen zuerst, weil Angler im Grenzgebiet oft dort angeln.

Schonzeit und Mindestmaß für Äsche in 16 Bundesländern
BundeslandSchonzeitMindestmaß
Sachsen1. Januar bis 15. Juni35 cm
Bayern1. Januar bis 30. April35 cm
Brandenburg1. Dezember bis 31. Mai30 cm
Sachsen-Anhalt1. Dezember bis 15. Mai30 cm
Thüringen1. Februar bis 31. Mai35 cm
Baden-Württemberg1. Februar bis 30. April30 cm
Berlin1. Dezember bis 31. Mai30 cm
Bremen1. März bis 15. Mai35 cm
Hamburg1. Januar bis 15. Maikeines
Hessen1. März bis 15. Mai30 cm
Mecklenburg-Vorpommernkeine30 cm
Niedersachsen1. März bis 15. Mai30 cm
Nordrhein-Westfalen1. März bis 30. April30 cm
Rheinland-Pfalz15. Februar bis 30. April30 cm
Saarland1. März bis 30. April30 cm
Schleswig-Holstein1. Januar bis 30. April35 cm

Was kostet ein Verstoß bei Äsche in Sachsen?

Für Verstöße gegen die Fischereiregeln sieht das Gesetz in Sachsen ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie gegen die Schonzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Wer die Regeln für Äsche in Sachsen kontrolliert

Zuständig ist das Fischereiamt des Kreises, am Gewässer übernehmen das die Fischereiaufseher. Was auf Ihrer Angelkarte steht, gilt zusätzlich zur Landesverordnung.

Woran Sie Äsche erkennen

Eine Art, mit der Äsche häufig verwechselt wird, ist uns nicht bekannt.

Bei gemischtem Fang gilt für jede Art ihr eigenes Mindestmaß. Das Maß eines anderen Fisches überträgt sich nicht.

Weitere Forellen und Lachse in Sachsen

Wie Äsche gehören diese Arten zu den Forellen und Lachsen. Auch für sie gelten in Sachsen eigene Schonzeiten und Mindestmaße.

Häufige Fragen zu Äsche in Sachsen

Weicht die Schonzeit für Äsche in Sachsen von anderen Bundesländern ab?

Ja, bei Äsche weichen 15 der 15 anderen Länder, die die Art eigens regeln, von Sachsen ab, bei der Schonzeit, beim Mindestmaß oder bei beidem.

Gelten für Äsche an der Küste andere Regeln als im Binnenland?

Nein, für Äsche unterscheidet Sachsen nicht zwischen Küste und Binnenland.

Mit welchen Fischen wird Äsche häufig verwechselt?

Eine Art, mit der Äsche häufig verwechselt wird, ist uns nicht bekannt.

Was kostet ein Verstoß gegen die Schonzeit von Äsche in Sachsen?

Für Verstöße gegen die Fischereiregeln sieht das Gesetz in Sachsen ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie gegen die Schonzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Wer kontrolliert die Schonzeit von Äsche in Sachsen?

Fischereiaufseher kontrollieren am Wasser, ob Schonzeit und Mindestmaß eingehalten werden. Sie werden vom Fischereiamt des Landkreises bestellt und dürfen Fischereischein, Angelkarte und Fang sehen.

Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind der Wortlaut der Landesverordnung und die Bedingungen Ihrer Angelkarte.