Wann darf ich Seeforelle in Bayern angeln?
Seeforelle dürfen Sie in Bayern vom 16. März bis zum 30. September angeln und mitnehmen, wenn der Fisch mindestens 60 Zentimeter lang ist. Heute ist Schonzeit, sie dauert noch bis zum 15. März.
Eine Schonzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Art weder fangen noch mitnehmen dürfen. Für Seeforelle dauert sie vom 1. Oktober bis zum 15. März. Schonzeiten sollen die Fische in ihrer Laichzeit schützen.
Ob Sie Seeforelle in Bayern mitnehmen dürfen, regelt die Fischereiverordnung des Landes. Ihre Angelkarte kann strengere Regeln hinzufügen.
Wer beim Spinnfischen die Stelle wechselt, kommt oft an ein anderes Gewässer oder einen anderen Abschnitt. Dort können andere Regeln auf der Angelkarte stehen.
Ab welcher Länge darf Seeforelle in Bayern mit?
Das Mindestmaß für Seeforelle beträgt 60 Zentimeter. Gemessen wird von der Schnauzenspitze bis zum Körperende mit zusammengelegter Schwanzflosse.
Was gilt für Seeforelle in den Nachbarländern von Bayern?
Das Mindestmaß für Seeforelle reicht von 25 Zentimetern in Hessen bis 60 Zentimetern in Bayern, Sachsen, Berlin und Rheinland-Pfalz. Die längste Schonzeit hat Berlin mit 243 Tagen vom 1. Oktober bis 31. Mai, die kürzeste Nordrhein-Westfalen mit 147 Tagen. Das ganze Jahr geschont ist Seeforelle in Brandenburg. Keine Schonzeit gilt in Rheinland-Pfalz. Die Nachbarländer von Bayern stehen zuerst, weil Angler im Grenzgebiet oft dort angeln.
| Bundesland | Schonzeit | Mindestmaß |
|---|---|---|
| Bayern | 1. Oktober bis 15. März | 60 cm |
| Baden-Württemberg | 1. Oktober bis 28. Februar | 50 cm |
| Hessen | 1. Oktober bis 31. März | 25 cm |
| Sachsen | 1. Oktober bis 30. April | 60 cm |
| Berlin | 1. Oktober bis 31. Mai | 60 cm |
| Brandenburg | das ganze Jahr | keines |
| Nordrhein-Westfalen | 20. Oktober bis 15. März | 50 cm |
| Rheinland-Pfalz | keine | 60 cm |
Wie hoch ist das Bußgeld in Bayern?
Für Verstöße gegen die Fischereiregeln sieht das Gesetz in Bayern ein Bußgeld von bis zu 7.500 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie gegen die Schonzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Wer die Regeln für Seeforelle in Bayern kontrolliert
Die Kontrolle übernehmen Fischereiaufseher, die das Fischereiamt Ihres Landkreises oder Ihrer Stadt einsetzt. Der Verein, dem das Gewässer gehört, darf auf der Angelkarte strengere, aber keine lockereren Regeln festlegen.
Mit welchen Fischen wird Seeforelle häufig verwechselt?
Seeforelle wird gelegentlich mit Bachforelle verwechselt. Die Seeforelle hat statt roter Tupfen größere, dunkle bis schwarze Flecken, die bis zum Bauch hinunter reichen. Die Bachforelle trägt rote Tupfen mit hellem, oft bläulichem Rand. Die Seeforelle hat außerdem kleinere Schuppen und kräftigere Zähne. Wo die Seeforelle ein Mindestmaß hat, liegt es deutlich höher als bei der Bachforelle. Eine junge Seeforelle kann deshalb als Bachforelle groß genug wirken und als Seeforelle noch zu klein sein. Setzen Sie einen Jungfisch, den Sie nicht sicher bestimmen können, sofort schonend zurück.
Weitere Forellen und Lachse in Bayern
Wie Seeforelle gehören diese Arten zu den Forellen und Lachsen. Auch für sie gelten in Bayern eigene Schonzeiten und Mindestmaße.
Häufige Fragen zu Seeforelle in Bayern
Welches Mindestmaß gilt für Seeforelle in Bayern?
Das Mindestmaß für Seeforelle beträgt 60 Zentimeter. Gemessen wird von der Schnauzenspitze bis zum Körperende mit zusammengelegter Schwanzflosse.
Weicht die Schonzeit für Seeforelle in Bayern von anderen Bundesländern ab?
Ja, bei Seeforelle weichen 7 der 7 anderen Länder, die die Art eigens regeln, von Bayern ab, bei der Schonzeit, beim Mindestmaß oder bei beidem.
Mit welchen Fischen wird Seeforelle häufig verwechselt?
Seeforelle wird am häufigsten mit Bachforelle verwechselt. Die Seeforelle hat statt roter Tupfen größere, dunkle bis schwarze Flecken, die bis zum Bauch hinunter reichen. Die Bachforelle trägt rote Tupfen mit hellem, oft bläulichem Rand. Die Seeforelle hat außerdem kleinere Schuppen und kräftigere Zähne.
Wie misst man Seeforelle in Bayern richtig?
In Bayern messen Sie Seeforelle von der Schnauzenspitze bis zum Körperende mit zusammengelegter Schwanzflosse. Ein festes Maßband oder Messbrett misst genauer als ein dehnbares Band.
Was kostet ein Verstoß gegen die Schonzeit von Seeforelle in Bayern?
Für Verstöße gegen die Fischereiregeln sieht das Gesetz in Bayern ein Bußgeld von bis zu 7.500 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie gegen die Schonzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind der Wortlaut der Landesverordnung und die Bedingungen Ihrer Angelkarte.