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Wann darf ich Meerforelle in Bremen angeln?

Meerforelle dürfen Sie in Bremen vom 16. März bis zum 14. Oktober angeln und mitnehmen, wenn der Fisch mindestens 50 Zentimeter lang ist. Heute ist Schonzeit, sie dauert noch bis zum 15. März.

Schonzeit
15. Oktober bis 15. März
Mindestmaß
50 cm
Status heute
Geschont
Bußgeld bis zu
5.000 Euro

Eine Schonzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Art weder fangen noch mitnehmen dürfen. Für Meerforelle dauert sie vom 15. Oktober bis zum 15. März. Schonzeiten sollen die Fische in ihrer Laichzeit schützen.

JFMAMJJASONDheute
SchonzeitMitnehmen erlaubt

Bremen legt die Regeln für Meerforelle selbst fest, unabhängig von den anderen 15 Bundesländern. Wer aus einem Nachbarland zum Angeln kommt, prüft die Werte deshalb neu.

Beim Eisangeln gelten dieselben Regeln wie im Sommer. Ein Fisch, der in der Schonzeit anbeißt, kommt sofort zurück ins Wasser.

Ab welcher Länge darf Meerforelle in Bremen mit?

Das Mindestmaß für Meerforelle beträgt 50 Zentimeter. Gemessen wird von der Schnauzenspitze bis zum Ende des längsten Teils der Schwanzflosse.

Messregel: von der Schnauzenspitze bis zum Ende der SchwanzflosseSchnauzenspitzeSchwanzflossenende

Schonzeit und Mindestmaß für Meerforelle in allen Ländern

Das Mindestmaß für Meerforelle reicht von 25 Zentimetern in Hessen bis 60 Zentimetern in Sachsen. Die längste Schonzeit hat Mecklenburg-Vorpommern mit 212 Tagen vom 1. September bis 31. März, die kürzeste Hamburg mit 124 Tagen. Das ganze Jahr geschont ist Meerforelle in Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Nachbarländer von Bremen stehen zuerst, weil Angler im Grenzgebiet oft dort angeln.

Schonzeit und Mindestmaß für Meerforelle in 16 Bundesländern
BundeslandSchonzeitMindestmaß
Bremen15. Oktober bis 15. März50 cm
Niedersachsendas ganze Jahrkeines
Baden-Württembergdas ganze Jahrkeines
Bayerndas ganze Jahrkeines
Berlindas ganze Jahrkeines
Brandenburgdas ganze Jahrkeines
Hamburg15. Oktober bis 15. Februar40 cm
Hessen1. Oktober bis 31. März25 cm
Mecklenburg-Vorpommern1. September bis 31. März45 cm
Nordrhein-Westfalendas ganze Jahrkeines
Rheinland-Pfalzdas ganze Jahrkeines
Saarlanddas ganze Jahrkeines
Sachsen1. Oktober bis 30. April60 cm
Sachsen-Anhaltdas ganze Jahrkeines
Schleswig-Holstein1. Oktober bis 28. Februar40 cm
Thüringendas ganze Jahrkeines

Was kostet ein Verstoß bei Meerforelle in Bremen?

Für Verstöße gegen die Fischereiregeln sieht das Gesetz in Bremen ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie gegen die Schonzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Wer die Regeln für Meerforelle in Bremen kontrolliert

Am Wasser kontrollieren Fischereiaufseher, ob Sie die Regeln einhalten. Sie werden vom Fischereiamt des Landkreises bestellt. Ihre Angelkarte kann zusätzlich strengere Regeln setzen.

Mit welchen Fischen wird Meerforelle häufig verwechselt?

Meerforelle wird gelegentlich mit Lachs verwechselt. Die Meerforelle hat eine meist gerade abgeschnittene Schwanzflosse, der Lachs eine nach innen eingebuchtete. Die Meerforelle wirkt kräftiger und hat einen breiten Übergang zur Schwanzflosse. Sie trägt viele x-förmige schwarze Punkte, auch unterhalb der Seitenlinie, also der feinen Linie entlang der Körperseite. Beim Lachs sitzen die Punkte fast nur darüber. Die Meerforelle darf in einigen Ländern ab einem Mindestmaß mitgenommen werden. Der Lachs ist dagegen in den meisten Ländern das ganze Jahr geschont, und wo er erlaubt ist, liegt sein Mindestmaß meist höher. Wer einen Lachs für eine Meerforelle hält und mitnimmt, begeht deshalb leicht einen Verstoß.

Bei gemischtem Fang gilt für jede Art ihr eigenes Mindestmaß. Das Maß eines anderen Fisches überträgt sich nicht.

Weitere Wanderfische in Bremen

Wie Meerforelle gehören diese Arten zu den Wanderfischen. Auch für sie gelten in Bremen eigene Schonzeiten und Mindestmaße.

Häufige Fragen zu Meerforelle in Bremen

Wer kontrolliert die Schonzeit von Meerforelle in Bremen?

Fischereiaufseher kontrollieren am Wasser, ob Schonzeit und Mindestmaß eingehalten werden. Sie werden vom Fischereiamt des Landkreises bestellt und dürfen Fischereischein, Angelkarte und Fang sehen.

Wann ist Meerforelle in Bremen geschont?

Meerforelle ist in Bremen vom 15. Oktober bis zum 15. März geschont. Die Werte stammen aus der Fischereiverordnung des Landes.

Warum liegt die Schonzeit von Meerforelle in genau diesen Monaten?

Schonzeiten liegen in der Laichzeit, damit sich die Fische ungestört vermehren können. Wann eine Art laicht, hängt vor allem von der Wassertemperatur ab, deshalb verschieben sich die Tage zwischen den Ländern.

Weicht die Schonzeit für Meerforelle in Bremen von anderen Bundesländern ab?

Ja, bei Meerforelle weichen 15 der 15 anderen Länder, die die Art eigens regeln, von Bremen ab, bei der Schonzeit, beim Mindestmaß oder bei beidem.

Brauche ich für Meerforelle eine besondere Erlaubnis?

Nein, für Meerforelle verlangt die Landesverordnung keine eigene Erlaubnis neben Fischereischein und Angelkarte. Einzelne Vereine können auf der Angelkarte aber eigene Regeln für bestimmte Arten festlegen.

Rechtlich bindend ist allein die amtliche Fischereiverordnung von Bremen, dazu kommen die Bedingungen Ihrer Angelkarte.