Wann darf Schwarzwild in Sachsen bejagt werden?
Schwarzwild dürfen Sie in Sachsen das ganze Jahr jagen, eine Schonzeit gibt es nicht. Elterntiere, die noch Junge versorgen, bleiben trotzdem geschützt.
Wer in Sachsen auf Schwarzwild jagt, sollte die Jagdzeit vor dem Anstellen kennen. Die Werte stammen aus der amtlichen Jagdzeitenregelung des Landes.
Bei einer Drückjagd mit vielen Schützen muss jedes Tier vor dem Schuss sicher angesprochen sein. Unter Zeitdruck passieren Verwechslungen leichter.
Ab wann und bis wann gilt die Jagdzeit für Schwarzwild in Sachsen?
Eine Jagdzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Wildart bejagen dürfen. Außerhalb dieser Zeit ist die Art geschont. Schwarzwild ist in Sachsen das ganze Jahr jagdbar.
Die Wochen ohne Jagd auf Schwarzwild fallen meist mit der Zeit zusammen, in der Junge geboren und aufgezogen werden. Störungen würden den Bestand dann am stärksten treffen. Führende Elterntiere schützt das Gesetz unabhängig vom Kalender.
Was gilt für Schwarzwild in den Nachbarländern von Sachsen?
Das ganze Jahr jagdbar ist Schwarzwild in Sachsen, Bayern, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Die Nachbarländer von Sachsen stehen zuerst, weil Jäger im Grenzgebiet oft dort jagen.
| Bundesland | Jagdzeit |
|---|---|
| Sachsen | das ganze Jahr jagdbar |
| Bayern | das ganze Jahr jagdbar |
| Sachsen-Anhalt | das ganze Jahr jagdbar |
| Thüringen | das ganze Jahr jagdbar |
| Baden-Württemberg | das ganze Jahr jagdbar |
| Nordrhein-Westfalen | das ganze Jahr jagdbar |
| Rheinland-Pfalz | das ganze Jahr jagdbar |
| Saarland | das ganze Jahr jagdbar |
Wie hoch ist das Bußgeld in Sachsen?
Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz in Sachsen ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Wer die Jagdzeit für Schwarzwild in Sachsen kontrolliert
Für die Einhaltung der Jagdzeiten ist die Jagdbehörde des jeweiligen Kreises zuständig. Strengere Vorgaben können im Pachtvertrag und im Abschussplan stehen.
Woran erkennen Sie Schwarzwild sicher?
Eine Art, mit der Schwarzwild häufig verwechselt wird, ist uns nicht bekannt.
Weiteres Schalenwild in Sachsen
Wie Schwarzwild gehören diese Arten zum Schalenwild. Auch für sie gelten in Sachsen eigene Jagdzeiten.
Häufige Fragen zu Schwarzwild in Sachsen
Gilt für Schwarzwild ein Abschussplan?
Nein, Schwarzwild ist vom Abschussplan ausgenommen. Das Bundesjagdgesetz schreibt ihn nur für das übrige Schalenwild sowie für Auerwild, Birkwild und Rackelwild vor. Die Länder dürfen vom Bundesjagdgesetz abweichen und regeln das in ihrem Jagdgesetz.
Was kostet ein Verstoß gegen die Jagdzeit von Schwarzwild in Sachsen?
Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz in Sachsen ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Wer kontrolliert die Jagdzeit von Schwarzwild in Sachsen?
Die Jagdbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt überwacht die Jagdzeiten. Sie kann Jagdschein und Nachweise verlangen und Verstöße mit einem Bußgeld ahnden.
Warum liegt die Jagdzeit von Schwarzwild in genau diesen Monaten?
Jagdzeiten liegen außerhalb der Brut- und Setzzeit, damit die Tiere ihre Jungen großziehen können. Wann diese Zeit liegt, hängt von der Art und vom Klima ab.
Weicht die Jagdzeit für Schwarzwild in Sachsen von anderen Bundesländern ab?
Nein, alle 7 anderen Länder, die Schwarzwild eigens regeln, haben dieselbe Jagdzeit wie Sachsen.
Verbindlich sind die Jagdzeitenregelung von Sachsen in ihrer aktuellen Fassung und der Abschussplan Ihres Reviers.