Wann darf Rebhuhn im Saarland bejagt werden?
Rebhuhn dürfen Sie im Saarland vom 1. September bis zum 15. Dezember jagen. Heute ist Jagdzeit, sie dauert noch bis zum 15. Dezember.
Die Jagdzeit für Rebhuhn gilt im Saarland in jedem Revier. Der Pachtvertrag kann strengere Vorgaben machen, lockerere nicht.
Vor einer Gesellschaftsjagd sollte feststehen, welche Wildarten an diesem Tag überhaupt bejagt werden dürfen.
Was die Jagdzeit für Rebhuhn im Saarland bedeutet
Eine Jagdzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Wildart bejagen dürfen. Außerhalb dieser Zeit ist die Art geschont. Rebhuhn ist im Saarland vom 1. September bis zum 15. Dezember jagdbar.
Warum gerade diese Monate? Außerhalb der Jagdzeit von Rebhuhn liegt die Brut- und Setzzeit, also die Zeit der Geburt und Aufzucht. Führende Elterntiere bleiben darüber hinaus immer geschont.
Jagdzeit für Rebhuhn in allen Ländern
Die längste Jagdzeit für Rebhuhn hat das Saarland mit 106 Tagen im Jahr, die kürzeste Hessen mit 31 Tagen. Keine Jagdzeit, also das ganze Jahr geschont, gilt in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Die Nachbarländer von Saarland stehen zuerst, weil Jäger im Grenzgebiet oft dort jagen.
| Bundesland | Jagdzeit |
|---|---|
| Saarland | vom 1. September bis zum 15. Dezember jagdbar |
| Bayern | vom 1. September bis zum 31. Oktober jagdbar |
| Bremen | das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht |
| Hamburg | vom 1. September bis zum 30. November jagdbar |
| Hessen | vom 1. Oktober bis zum 31. Oktober jagdbar |
| Mecklenburg-Vorpommern | das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht |
| Niedersachsen | vom 16. September bis zum 30. November jagdbar |
| Nordrhein-Westfalen | vom 1. September bis zum 15. Dezember jagdbar |
| Sachsen | das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht |
| Sachsen-Anhalt | vom 1. September bis zum 15. Dezember jagdbar |
| Thüringen | vom 1. Oktober bis zum 30. November jagdbar |
Welches Bußgeld droht bei Rebhuhn außerhalb der Jagdzeit?
Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz im Saarland ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Wer die Jagdzeit für Rebhuhn im Saarland kontrolliert
Die Kontrolle übernimmt die Jagdbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt. Pachtvertrag und Abschussplan dürfen strengere, aber keine lockereren Regeln enthalten.
Woran erkennen Sie Rebhuhn sicher?
Rebhuhn wird gelegentlich mit Wachtel verwechselt. Das Rebhuhn ist etwa so groß wie eine Taube und trägt einen braunen, hufeisenförmigen Fleck auf der Brust. Die Wachtel ist viel kleiner, etwa so groß wie eine Amsel, und der Hahn hat eine auffällig schwarze Kehle. Die Wachtel fällt zwar unter das Jagdrecht, hat aber nirgends eine Jagdzeit und ist deshalb das ganze Jahr geschont. Das Rebhuhn darf in vielen Ländern im Herbst gejagt werden, ist in einigen aber ebenfalls geschont. Wer eine Wachtel für ein Rebhuhn hält und schießt, tötet Wild ohne Jagdzeit.
Weiteres Federwild im Saarland
Wie Rebhuhn gehören diese Arten zum Federwild. Auch für sie gelten im Saarland eigene Jagdzeiten.
Häufige Fragen zu Rebhuhn im Saarland
Darf Rebhuhn in Naturschutzgebieten bejagt werden?
In Naturschutzgebieten kann die Jagd auf Rebhuhn zusätzlich eingeschränkt oder ganz verboten sein. Das regelt die Verordnung des jeweiligen Schutzgebiets, sie gilt neben den Jagdzeiten.
Welche Arten sehen Rebhuhn ähnlich?
Rebhuhn wird am häufigsten mit Wachtel verwechselt. Das Rebhuhn ist etwa so groß wie eine Taube und trägt einen braunen, hufeisenförmigen Fleck auf der Brust. Die Wachtel ist viel kleiner, etwa so groß wie eine Amsel, und der Hahn hat eine auffällig schwarze Kehle.
Darf Rebhuhn bei großen Wildschäden auch außerhalb der Jagdzeit bejagt werden?
Ja, aber nur mit Genehmigung. Die Jagdbehörde kann die Schonzeit bei großen Wildschäden für ein bestimmtes Gebiet und eine bestimmte Zeit aufheben, auf eigene Faust ist das nicht erlaubt.
Was kostet ein Verstoß gegen die Jagdzeit von Rebhuhn im Saarland?
Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz im Saarland ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Wer kontrolliert die Jagdzeit von Rebhuhn im Saarland?
Die Jagdbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt überwacht die Jagdzeiten. Sie kann Jagdschein und Nachweise verlangen und Verstöße mit einem Bußgeld ahnden.
Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind der Wortlaut der Landesverordnung und die Bedingungen Ihres Pachtvertrags.