Jagdzeit für Rebhuhn in 11 Bundesländern
Die Jagdzeit für Rebhuhn unterscheidet sich von Land zu Land, manchmal um mehrere Wochen. Der wissenschaftliche Name von Rebhuhn lautet Perdix perdix.
Jagdzeit für Rebhuhn je Bundesland
Die längste Jagdzeit für Rebhuhn hat Nordrhein-Westfalen mit 106 Tagen im Jahr, die kürzeste Hessen mit 31 Tagen. Keine Jagdzeit, also das ganze Jahr geschont, gilt in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Jedes Land führt zu den Einzelheiten mit Altersklassen, Bußgeld und amtlicher Quelle.
| Bundesland | Jagdzeit |
|---|---|
| Bayern | vom 1. September bis zum 31. Oktober jagdbar |
| Bremen | das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht |
| Hamburg | vom 1. September bis zum 30. November jagdbar |
| Hessen | vom 1. Oktober bis zum 31. Oktober jagdbar |
| Mecklenburg-Vorpommern | das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht |
| Niedersachsen | vom 16. September bis zum 30. November jagdbar |
| Nordrhein-Westfalen | vom 1. September bis zum 15. Dezember jagdbar |
| Saarland | vom 1. September bis zum 15. Dezember jagdbar |
| Sachsen | das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht |
| Sachsen-Anhalt | vom 1. September bis zum 15. Dezember jagdbar |
| Thüringen | vom 1. Oktober bis zum 30. November jagdbar |
Woran Sie Rebhuhn sicher erkennen
Rebhuhn wird gelegentlich mit Wachtel verwechselt. Das Rebhuhn ist etwa so groß wie eine Taube und trägt einen braunen, hufeisenförmigen Fleck auf der Brust. Die Wachtel ist viel kleiner, etwa so groß wie eine Amsel, und der Hahn hat eine auffällig schwarze Kehle. Die Wachtel fällt zwar unter das Jagdrecht, hat aber nirgends eine Jagdzeit und ist deshalb das ganze Jahr geschont. Das Rebhuhn darf in vielen Ländern im Herbst gejagt werden, ist in einigen aber ebenfalls geschont. Wer eine Wachtel für ein Rebhuhn hält und schießt, tötet Wild ohne Jagdzeit.
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Häufige Fragen zu Rebhuhn
In wie vielen Bundesländern ist Rebhuhn geregelt?
Rebhuhn ist in 11 von 16 Bundesländern mit eigener Jagdzeit geregelt. In den übrigen Ländern nennt die Regelung keine eigene Zeit für diese Art.
Mit welchen Arten wird Rebhuhn häufig verwechselt?
Rebhuhn wird am häufigsten mit Wachtel verwechselt. Das Rebhuhn ist etwa so groß wie eine Taube und trägt einen braunen, hufeisenförmigen Fleck auf der Brust. Die Wachtel ist viel kleiner, etwa so groß wie eine Amsel, und der Hahn hat eine auffällig schwarze Kehle.
Wie heißt Rebhuhn wissenschaftlich?
Der wissenschaftliche Name von Rebhuhn lautet Perdix perdix.
Warum hat nicht jede Wildart einen eigenen Ländervergleich?
Einen eigenen Ländervergleich bekommt eine Art erst, wenn mindestens drei Länder sie eigens regeln. Bei weniger Ländern wäre ein Vergleich kaum aussagekräftig.
Verbindlich sind die Jagdzeitenregelungen der Länder in ihrer aktuellen Fassung. Stand und Prüfdatum stehen bei jedem Land in der Quellenangabe.