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Wann darf Saatgans im Saarland bejagt werden?

Saatgans dürfen Sie im Saarland vom 1. November bis zum 15. Januar jagen. Heute ist Schonzeit, die Jagdzeit beginnt wieder am 1. November.

Jagdzeit
1. November bis 15. Januar
Gruppen nach Alter und Geschlecht
1
Status heute
Geschont
Bußgeld bis zu
5.000 Euro

Wer Saatgans im Saarland außerhalb der Jagdzeit erlegt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die Höhe des Bußgelds legt die Behörde im Einzelfall fest.

Elterntiere, die noch Junge versorgen, bleiben geschont, auch wenn für ihre Art gerade Jagdzeit ist.

Was die Jagdzeit für Saatgans im Saarland bedeutet

Eine Jagdzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Wildart bejagen dürfen. Außerhalb dieser Zeit ist die Art geschont. Saatgans ist im Saarland vom 1. November bis zum 15. Januar jagdbar.

Die Jagdzeit von Saatgans liegt außerhalb der Zeit, in der die Tiere Junge bekommen und aufziehen. In dieser Brut- und Setzzeit reagiert der Bestand am empfindlichsten auf Störung. Elterntiere, die noch Junge versorgen, sind zusätzlich geschützt.

JFMAMJJASONDheute
Jagdzeitgeschont

Jagdzeit für Saatgans in allen Ländern

Die längste Jagdzeit für Saatgans hat Sachsen-Anhalt mit 137 Tagen im Jahr, die kürzeste das Saarland mit 76 Tagen. Keine Jagdzeit, also das ganze Jahr geschont, gilt in Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Die Nachbarländer von Saarland stehen zuerst, weil Jäger im Grenzgebiet oft dort jagen.

Jagdzeit für Saatgans in 8 Bundesländern
BundeslandJagdzeit
Saarlandvom 1. November bis zum 15. Januar jagdbar
Bayernvom 1. November bis zum 15. Januar jagdbar
Hamburgdas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Hessendas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Mecklenburg-Vorpommerndas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Niedersachsendas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Sachsen-Anhaltvom 1. September bis zum 15. Januar jagdbar
Thüringenvom 1. November bis zum 15. Januar jagdbar

Wie hoch ist das Bußgeld im Saarland?

Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz im Saarland ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Wer die Jagdzeit für Saatgans im Saarland kontrolliert

Die Aufsicht liegt bei der Jagdbehörde des Kreises. Für ein einzelnes Revier können der Pachtvertrag und der Abschussplan eigene, strengere Bedingungen festlegen.

Wie unterscheidet sich Saatgans von ähnlichen Arten?

Saatgans wird gelegentlich mit Graugans verwechselt. Die Saatgans hat orangefarbene Füße ohne Rosa, wirkt dunkler und zeigt im Flug einen dunklen Rücken und einfarbig dunkle Flügelunterseiten. Die Graugans hat rosa Füße und einen kräftigen rosa bis orangefarbenen Schnabel. Im Flug sind bei ihr die Oberseite der Flügel und der Bürzel, also der hintere Rücken, hell. Die Saatgans ist in einigen Ländern das ganze Jahr geschont, in einigen anderen hat sie eine Jagdzeit. Die Graugans darf in den meisten Ländern gejagt werden. Wo die Saatgans geschont ist, begeht einen Verstoß, wer sie in einem gemischten Trupp für eine Graugans hält und schießt.

Elterntiere, die noch Junge versorgen, bleiben geschont, auch wenn für ihre Art gerade Jagdzeit ist.

Weiteres Federwild im Saarland

Wie Saatgans gehören diese Arten zum Federwild. Auch für sie gelten im Saarland eigene Jagdzeiten.

Häufige Fragen zu Saatgans im Saarland

Wer kontrolliert die Jagdzeit von Saatgans im Saarland?

Die Jagdbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt überwacht die Jagdzeiten. Sie kann Jagdschein und Nachweise verlangen und Verstöße mit einem Bußgeld ahnden.

Weicht die Jagdzeit für Saatgans im Saarland von anderen Bundesländern ab?

Ja, bei Saatgans weichen 5 der 7 anderen Länder, die die Art eigens regeln, mit ihrer Jagdzeit vom Saarland ab.

Darf Saatgans in Naturschutzgebieten bejagt werden?

In Naturschutzgebieten kann die Jagd auf Saatgans zusätzlich eingeschränkt oder ganz verboten sein. Das regelt die Verordnung des jeweiligen Schutzgebiets, sie gilt neben den Jagdzeiten.

Welche Arten sehen Saatgans ähnlich?

Saatgans wird am häufigsten mit Graugans verwechselt. Die Saatgans hat orangefarbene Füße ohne Rosa, wirkt dunkler und zeigt im Flug einen dunklen Rücken und einfarbig dunkle Flügelunterseiten. Die Graugans hat rosa Füße und einen kräftigen rosa bis orangefarbenen Schnabel. Im Flug sind bei ihr die Oberseite der Flügel und der Bürzel, also der hintere Rücken, hell.

Was bedeutet Schonzeit bei Saatgans?

Schonzeit heißt bei Wild die Zeit, in der eine Art nicht bejagt werden darf. Sie ist das Gegenstück zur Jagdzeit und liegt meist in der Zeit, in der die Tiere Junge bekommen und aufziehen.

Verbindlich sind die Jagdzeitenregelung vom Saarland in ihrer aktuellen Fassung und der Abschussplan Ihres Reviers.