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Wann darf Rebhuhn in Thüringen bejagt werden?

Rebhuhn dürfen Sie in Thüringen vom 1. Oktober bis zum 30. November jagen. Heute ist Jagdzeit, sie dauert noch bis zum 30. November.

Jagdzeit
1. Oktober bis 30. November
Gruppen nach Alter und Geschlecht
1
Status heute
Bejagbar
Bußgeld bis zu
5.000 Euro

Wer ein Revier nahe der Landesgrenze hat, prüft die Jagdzeit für Rebhuhn in beiden Ländern, denn jedes Land darf vom Bund abweichen.

Vor einer Gesellschaftsjagd sollte feststehen, welche Wildarten an diesem Tag überhaupt bejagt werden dürfen.

In welchem Zeitraum ist Rebhuhn in Thüringen jagdbar?

Eine Jagdzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Wildart bejagen dürfen. Außerhalb dieser Zeit ist die Art geschont. Rebhuhn ist in Thüringen vom 1. Oktober bis zum 30. November jagdbar.

Die Jagdzeit von Rebhuhn liegt außerhalb der Zeit, in der die Tiere Junge bekommen und aufziehen. In dieser Brut- und Setzzeit reagiert der Bestand am empfindlichsten auf Störung. Elterntiere, die noch Junge versorgen, sind zusätzlich geschützt.

JFMAMJJASONDheute
Jagdzeitgeschont

Was gilt für Rebhuhn in den Nachbarländern von Thüringen?

Die längste Jagdzeit für Rebhuhn hat Sachsen-Anhalt mit 106 Tagen im Jahr, die kürzeste Hessen mit 31 Tagen. Keine Jagdzeit, also das ganze Jahr geschont, gilt in Sachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Die Nachbarländer von Thüringen stehen zuerst, weil Jäger im Grenzgebiet oft dort jagen.

Jagdzeit für Rebhuhn in 11 Bundesländern
BundeslandJagdzeit
Thüringenvom 1. Oktober bis zum 30. November jagdbar
Bayernvom 1. September bis zum 31. Oktober jagdbar
Hessenvom 1. Oktober bis zum 31. Oktober jagdbar
Niedersachsenvom 16. September bis zum 30. November jagdbar
Sachsendas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Sachsen-Anhaltvom 1. September bis zum 15. Dezember jagdbar
Bremendas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Hamburgvom 1. September bis zum 30. November jagdbar
Mecklenburg-Vorpommerndas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Nordrhein-Westfalenvom 1. September bis zum 15. Dezember jagdbar
Saarlandvom 1. September bis zum 15. Dezember jagdbar

Was kostet ein Verstoß gegen die Jagdzeit in Thüringen?

Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz in Thüringen ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Wer die Jagdzeit für Rebhuhn in Thüringen kontrolliert

Für die Einhaltung der Jagdzeiten ist die Jagdbehörde des jeweiligen Kreises zuständig. Strengere Vorgaben können im Pachtvertrag und im Abschussplan stehen.

Woran erkennen Sie Rebhuhn sicher?

Rebhuhn wird gelegentlich mit Wachtel verwechselt. Das Rebhuhn ist etwa so groß wie eine Taube und trägt einen braunen, hufeisenförmigen Fleck auf der Brust. Die Wachtel ist viel kleiner, etwa so groß wie eine Amsel, und der Hahn hat eine auffällig schwarze Kehle. Die Wachtel fällt zwar unter das Jagdrecht, hat aber nirgends eine Jagdzeit und ist deshalb das ganze Jahr geschont. Das Rebhuhn darf in vielen Ländern im Herbst gejagt werden, ist in einigen aber ebenfalls geschont. Wer eine Wachtel für ein Rebhuhn hält und schießt, tötet Wild ohne Jagdzeit.

Sprechen Sie jedes Tier vor dem Schuss an, bestimmen Sie also Art, Alter und Geschlecht. Erst dann wissen Sie, welche Jagdzeit gilt.

Weiteres Federwild in Thüringen

Wie Rebhuhn gehören diese Arten zum Federwild. Auch für sie gelten in Thüringen eigene Jagdzeiten.

Häufige Fragen zu Rebhuhn in Thüringen

Welche Arten sehen Rebhuhn ähnlich?

Rebhuhn wird am häufigsten mit Wachtel verwechselt. Das Rebhuhn ist etwa so groß wie eine Taube und trägt einen braunen, hufeisenförmigen Fleck auf der Brust. Die Wachtel ist viel kleiner, etwa so groß wie eine Amsel, und der Hahn hat eine auffällig schwarze Kehle.

Was bedeutet Schonzeit bei Rebhuhn?

Schonzeit heißt bei Wild die Zeit, in der eine Art nicht bejagt werden darf. Sie ist das Gegenstück zur Jagdzeit und liegt meist in der Zeit, in der die Tiere Junge bekommen und aufziehen.

Mit welchen Arten wird Rebhuhn häufig verwechselt?

Rebhuhn wird am häufigsten mit Wachtel verwechselt. Das Rebhuhn ist etwa so groß wie eine Taube und trägt einen braunen, hufeisenförmigen Fleck auf der Brust. Die Wachtel ist viel kleiner, etwa so groß wie eine Amsel, und der Hahn hat eine auffällig schwarze Kehle.

Gilt die Jagdzeit für Rebhuhn auch in Wildgehegen?

Nein, die Jagdzeiten gelten für frei lebendes Wild. Für Tiere in einem Gehege gelten die Auflagen der Genehmigung, die das Gehege braucht.

Darf Rebhuhn in Naturschutzgebieten bejagt werden?

In Naturschutzgebieten kann die Jagd auf Rebhuhn zusätzlich eingeschränkt oder ganz verboten sein. Das regelt die Verordnung des jeweiligen Schutzgebiets, sie gilt neben den Jagdzeiten.

Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind der Wortlaut der Landesverordnung und die Bedingungen Ihres Pachtvertrags.