Wann darf Waldschnepfe in Nordrhein-Westfalen bejagt werden?
Waldschnepfe dürfen Sie in Nordrhein-Westfalen vom 16. Oktober bis zum 15. Januar jagen. Heute ist Schonzeit, die Jagdzeit beginnt wieder am 16. Oktober.
Die Jagdzeit für Waldschnepfe in Nordrhein-Westfalen gilt bei jeder Jagdart. Ob Ansitz, Pirsch oder Drückjagd, an den Zeiten ändert das nichts.
Vor einer Gesellschaftsjagd sollte feststehen, welche Wildarten an diesem Tag überhaupt bejagt werden dürfen.
Ab wann und bis wann gilt die Jagdzeit für Waldschnepfe in Nordrhein-Westfalen?
Eine Jagdzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Wildart bejagen dürfen. Außerhalb dieser Zeit ist die Art geschont. Waldschnepfe ist in Nordrhein-Westfalen vom 16. Oktober bis zum 15. Januar jagdbar.
Die Wochen ohne Jagd auf Waldschnepfe fallen meist mit der Zeit zusammen, in der Junge geboren und aufgezogen werden. Störungen würden den Bestand dann am stärksten treffen. Führende Elterntiere schützt das Gesetz unabhängig vom Kalender.
Jagdzeit für Waldschnepfe in allen Ländern
Die längste Jagdzeit für Waldschnepfe hat Nordrhein-Westfalen mit 92 Tagen im Jahr, die kürzeste Niedersachsen mit 77 Tagen. Die Nachbarländer von Nordrhein-Westfalen stehen zuerst, weil Jäger im Grenzgebiet oft dort jagen.
| Bundesland | Jagdzeit |
|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | vom 16. Oktober bis zum 15. Januar jagdbar |
| Niedersachsen | vom 16. Oktober bis zum 31. Dezember jagdbar |
| Rheinland-Pfalz | vom 16. Oktober bis zum 15. Januar jagdbar |
| Baden-Württemberg | vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember jagdbar |
| Bayern | vom 16. Oktober bis zum 15. Januar jagdbar |
| Mecklenburg-Vorpommern | vom 16. Oktober bis zum 31. Dezember jagdbar |
| Saarland | vom 16. Oktober bis zum 15. Januar jagdbar |
| Sachsen-Anhalt | vom 16. Oktober bis zum 15. Januar jagdbar |
Wie hoch ist das Bußgeld in Nordrhein-Westfalen?
Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz in Nordrhein-Westfalen ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Wer die Jagdzeit für Waldschnepfe in Nordrhein-Westfalen kontrolliert
Für die Einhaltung der Jagdzeiten ist die Jagdbehörde des jeweiligen Kreises zuständig. Strengere Vorgaben können im Pachtvertrag und im Abschussplan stehen.
Wie unterscheidet sich Waldschnepfe von ähnlichen Arten?
Waldschnepfe wird gelegentlich mit Bekassine verwechselt. Die Waldschnepfe hat dunkle Querbänder über dem Scheitel und lebt in feuchten Laub- und Mischwäldern. Die kleinere, schlankere Bekassine lebt auf offenen Feuchtwiesen und in Mooren und hat im Verhältnis zum Kopf einen noch längeren, geraden Schnabel. Die Bekassine ist kein Wild, steht unter Naturschutz und darf nirgends gejagt werden. Die Waldschnepfe hat dagegen in vielen Ländern eine Jagdzeit. Wer eine Bekassine für eine Waldschnepfe hält und schießt, verstößt gegen den Naturschutz.
Weiteres Federwild in Nordrhein-Westfalen
Wie Waldschnepfe gehören diese Arten zum Federwild. Auch für sie gelten in Nordrhein-Westfalen eigene Jagdzeiten.
Häufige Fragen zu Waldschnepfe in Nordrhein-Westfalen
Brauche ich für die Jagd auf Waldschnepfe in Nordrhein-Westfalen einen Jagdschein?
Ja, wer in Nordrhein-Westfalen Waldschnepfe bejagen will, braucht einen gültigen Jagdschein. Dazu kommt die Erlaubnis, in einem bestimmten Revier zu jagen, etwa als Pächter oder mit einem Begehungsschein.
Welche Arten sehen Waldschnepfe ähnlich?
Waldschnepfe wird am häufigsten mit Bekassine verwechselt. Die Waldschnepfe hat dunkle Querbänder über dem Scheitel und lebt in feuchten Laub- und Mischwäldern. Die kleinere, schlankere Bekassine lebt auf offenen Feuchtwiesen und in Mooren und hat im Verhältnis zum Kopf einen noch längeren, geraden Schnabel.
Darf Waldschnepfe bei großen Wildschäden auch außerhalb der Jagdzeit bejagt werden?
Ja, aber nur mit Genehmigung. Die Jagdbehörde kann die Schonzeit bei großen Wildschäden für ein bestimmtes Gebiet und eine bestimmte Zeit aufheben, auf eigene Faust ist das nicht erlaubt.
Was bedeutet Schonzeit bei Waldschnepfe?
Schonzeit heißt bei Wild die Zeit, in der eine Art nicht bejagt werden darf. Sie ist das Gegenstück zur Jagdzeit und liegt meist in der Zeit, in der die Tiere Junge bekommen und aufziehen.
Was kostet ein Verstoß gegen die Jagdzeit von Waldschnepfe in Nordrhein-Westfalen?
Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz in Nordrhein-Westfalen ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Rechtlich bindend ist allein die amtliche Jagdzeitenregelung von Nordrhein-Westfalen, dazu kommen die Bedingungen Ihres Reviers.