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Wann darf Blässhuhn im Saarland bejagt werden?

Blässhuhn dürfen Sie im Saarland an keinem Tag jagen, die Art hat keine Jagdzeit und ist das ganze Jahr geschont.

Jagdzeit
keine
Gruppen nach Alter und Geschlecht
1
Status heute
Geschont
Bußgeld bis zu
5.000 Euro

Bei Fragen zur Jagdzeit von Blässhuhn im Saarland hilft die Jagdbehörde Ihres Landkreises.

Bei einer Drückjagd mit vielen Schützen muss jedes Tier vor dem Schuss sicher angesprochen sein. Unter Zeitdruck passieren Verwechslungen leichter.

Was die Jagdzeit für Blässhuhn im Saarland bedeutet

Eine Jagdzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Wildart bejagen dürfen. Außerhalb dieser Zeit ist die Art geschont. Blässhuhn ist im Saarland das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht.

Die Wochen ohne Jagd auf Blässhuhn fallen meist mit der Zeit zusammen, in der Junge geboren und aufgezogen werden. Störungen würden den Bestand dann am stärksten treffen. Führende Elterntiere schützt das Gesetz unabhängig vom Kalender.

Jagdzeit für Blässhuhn in allen Ländern

Die längste Jagdzeit für Blässhuhn hat Bayern mit 163 Tagen im Jahr, die kürzeste Baden-Württemberg mit 107 Tagen. Keine Jagdzeit, also das ganze Jahr geschont, gilt im Saarland und Hamburg. Die Nachbarländer von Saarland stehen zuerst, weil Jäger im Grenzgebiet oft dort jagen.

Jagdzeit für Blässhuhn in 7 Bundesländern
BundeslandJagdzeit
Saarlanddas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Rheinland-Pfalzvom 11. September bis zum 15. Januar jagdbar
Baden-Württembergvom 1. Oktober bis zum 15. Januar jagdbar
Bayernvom 11. September bis zum 20. Februar jagdbar
Hamburgdas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Hessenvom 1. Oktober bis zum 15. Januar jagdbar
Sachsen-Anhaltvom 11. September bis zum 20. Februar jagdbar

Welches Bußgeld droht bei Blässhuhn außerhalb der Jagdzeit?

Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz im Saarland ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Wer die Jagdzeit für Blässhuhn im Saarland kontrolliert

Die Aufsicht liegt bei der Jagdbehörde des Kreises. Für ein einzelnes Revier können der Pachtvertrag und der Abschussplan eigene, strengere Bedingungen festlegen.

Woran erkennen Sie Blässhuhn sicher?

Blässhuhn wird gelegentlich mit Teichhuhn verwechselt. Das Blässhuhn ist etwa so groß wie eine Ente und ganz schwarz, mit einer weißen Blesse, also einem weißen Stirnfleck. Seine Füße sind grau und haben Schwimmlappen. Das Teichhuhn ist schlanker und hat einen roten Stirnschild mit gelber Schnabelspitze, grüne Beine und weiße Zeichnungen unter dem Schwanz. Das Teichhuhn ist kein Wild und darf nirgends gejagt werden, es steht unter Naturschutz. Das Blässhuhn hat dagegen in einigen Ländern eine Jagdzeit. Vor allem junge Vögel im dunklen Jugendkleid werden verwechselt, und wer dann ein Teichhuhn schießt, verstößt gegen den Naturschutz.

Sieht eine Art einer ganzjährig geschonten Art ähnlich, zählt die sichere Ansprache vor dem Schuss doppelt. Ein Fehler lässt sich danach nicht mehr korrigieren.

Weiteres Federwild im Saarland

Wie Blässhuhn gehören diese Arten zum Federwild. Auch für sie gelten im Saarland eigene Jagdzeiten.

Häufige Fragen zu Blässhuhn im Saarland

Gilt die Jagdzeit für Blässhuhn auch in Wildgehegen?

Nein, die Jagdzeiten gelten für frei lebendes Wild. Für Tiere in einem Gehege gelten die Auflagen der Genehmigung, die das Gehege braucht.

Gilt für Blässhuhn ein Abschussplan?

Nein, einen Abschussplan schreibt das Bundesjagdgesetz nur für Schalenwild außer Schwarzwild sowie für Auerwild, Birkwild und Rackelwild vor. Blässhuhn gehört nicht dazu. Die Länder dürfen vom Bundesjagdgesetz abweichen und regeln das in ihrem Jagdgesetz.

Darf Blässhuhn in Naturschutzgebieten bejagt werden?

In Naturschutzgebieten kann die Jagd auf Blässhuhn zusätzlich eingeschränkt oder ganz verboten sein. Das regelt die Verordnung des jeweiligen Schutzgebiets, sie gilt neben den Jagdzeiten.

Welche Arten sehen Blässhuhn ähnlich?

Blässhuhn wird am häufigsten mit Teichhuhn verwechselt. Das Blässhuhn ist etwa so groß wie eine Ente und ganz schwarz, mit einer weißen Blesse, also einem weißen Stirnfleck. Seine Füße sind grau und haben Schwimmlappen. Das Teichhuhn ist schlanker und hat einen roten Stirnschild mit gelber Schnabelspitze, grüne Beine und weiße Zeichnungen unter dem Schwanz.

Wann wurde die Jagdzeit für Blässhuhn im Saarland zuletzt geändert?

Die Regel, aus der die Werte stammen, hat den Stand vom 13. Januar 2022. Zuletzt geprüft haben wir die Quelle am 9. September 2026.

Widersprechen sich unsere Angaben und die Landesverordnung, gilt die Verordnung. Im Zweifel hilft die Jagdbehörde Ihres Landkreises.