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Wann darf Mauswiesel in Sachsen bejagt werden?

Mauswiesel dürfen Sie in Sachsen an keinem Tag jagen, die Art hat keine Jagdzeit und ist das ganze Jahr geschont.

Jagdzeit
keine
Gruppen nach Alter und Geschlecht
1
Status heute
Geschont
Bußgeld bis zu
5.000 Euro

Bei Fragen zur Jagdzeit von Mauswiesel in Sachsen hilft die Jagdbehörde Ihres Landkreises.

Beim Einzelansitz bleibt Zeit, ein Tier in Ruhe zu bestimmen. Das lohnt sich besonders bei Arten, die sich ähnlich sehen.

Was die Jagdzeit für Mauswiesel in Sachsen bedeutet

Eine Jagdzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Wildart bejagen dürfen. Außerhalb dieser Zeit ist die Art geschont. Mauswiesel ist in Sachsen das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht.

Die Jagdzeit von Mauswiesel liegt außerhalb der Zeit, in der die Tiere Junge bekommen und aufziehen. In dieser Brut- und Setzzeit reagiert der Bestand am empfindlichsten auf Störung. Elterntiere, die noch Junge versorgen, sind zusätzlich geschützt.

Wie weicht Sachsen bei Mauswiesel von den anderen Ländern ab?

Die längste Jagdzeit für Mauswiesel hat Bayern mit 212 Tagen im Jahr, die kürzeste Schleswig-Holstein mit 136 Tagen. Keine Jagdzeit, also das ganze Jahr geschont, gilt in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Saarland. Die Nachbarländer von Sachsen stehen zuerst, weil Jäger im Grenzgebiet oft dort jagen.

Jagdzeit für Mauswiesel in 8 Bundesländern
BundeslandJagdzeit
Sachsendas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Bayernvom 1. August bis zum 28. Februar jagdbar
Sachsen-Anhaltdas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Hamburgdas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Mecklenburg-Vorpommerndas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Niedersachsendas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Saarlanddas ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht
Schleswig-Holsteinvom 16. Oktober bis zum 28. Februar jagdbar

Welches Bußgeld droht bei Mauswiesel außerhalb der Jagdzeit?

Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz in Sachsen ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Wer die Jagdzeit für Mauswiesel in Sachsen kontrolliert

Die Aufsicht liegt bei der Jagdbehörde des Kreises. Für ein einzelnes Revier können der Pachtvertrag und der Abschussplan eigene, strengere Bedingungen festlegen.

Wie unterscheidet sich Mauswiesel von ähnlichen Arten?

Mauswiesel wird gelegentlich mit Hermelin verwechselt. Das Mauswiesel ist das kleinste heimische Raubtier und hat keine schwarze Schwanzspitze. Das größere Hermelin behält diese schwarze Spitze auch im weißen Winterfell. Das Mauswiesel ist in einigen Ländern das ganze Jahr geschont und darf nur in wenigen gejagt werden. Das Hermelin hat dagegen in den meisten Ländern eine Jagdzeit. Wer ein Mauswiesel für ein Hermelin hält und schießt, verstößt gegen die Schonzeit.

Jagen Sie oft im Nachbarland, prüfen Sie die Jagdzeit dort für jede Art einzeln. Dieselbe Art hat dort häufig andere Zeiten.

Weiteres Haarwild in Sachsen

Wie Mauswiesel gehören diese Arten zum Haarwild. Auch für sie gelten in Sachsen eigene Jagdzeiten.

Häufige Fragen zu Mauswiesel in Sachsen

Wer kontrolliert die Jagdzeit von Mauswiesel in Sachsen?

Die Jagdbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt überwacht die Jagdzeiten. Sie kann Jagdschein und Nachweise verlangen und Verstöße mit einem Bußgeld ahnden.

Gilt die Jagdzeit für Mauswiesel auch in Wildgehegen?

Nein, die Jagdzeiten gelten für frei lebendes Wild. Für Tiere in einem Gehege gelten die Auflagen der Genehmigung, die das Gehege braucht.

Was kostet ein Verstoß gegen die Jagdzeit von Mauswiesel in Sachsen?

Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz in Sachsen ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Warum liegt die Jagdzeit von Mauswiesel in genau diesen Monaten?

Jagdzeiten liegen außerhalb der Brut- und Setzzeit, damit die Tiere ihre Jungen großziehen können. Wann diese Zeit liegt, hängt von der Art und vom Klima ab.

Was bedeutet Schonzeit bei Mauswiesel?

Schonzeit heißt bei Wild die Zeit, in der eine Art nicht bejagt werden darf. Sie ist das Gegenstück zur Jagdzeit und liegt meist in der Zeit, in der die Tiere Junge bekommen und aufziehen.

Widersprechen sich unsere Angaben und die Landesverordnung, gilt die Verordnung. Im Zweifel hilft die Jagdbehörde Ihres Landkreises.