Wann darf ich Strömer in Bayern angeln?
Strömer dürfen Sie in Bayern an keinem Tag angeln oder mitnehmen, die Art ist das ganze Jahr geschont. Geht der Fisch trotzdem an den Haken oder ins Netz, setzen Sie ihn sofort schonend zurück.
Strömer ist das ganze Jahr geschont. Sie dürfen die Art an keinem Tag gezielt fangen oder mitnehmen. Ein Tier, das Sie trotzdem fangen oder finden, kommt sofort schonend zurück ins Wasser.
Wer in Bayern gezielt auf Strömer angelt, sollte die Regeln vor dem ersten Wurf kennen. Die Werte stammen aus der amtlichen Fischereiverordnung des Landes.
Ein zu kleiner Fisch kommt sofort und vorsichtig zurück ins Wasser. Entscheidend ist das Maßband, der erste Eindruck im Kescher täuscht oft.
Was gilt für Strömer in den Nachbarländern von Bayern?
Das ganze Jahr geschont ist Strömer in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Die Nachbarländer von Bayern stehen zuerst, weil Angler im Grenzgebiet oft dort angeln.
| Bundesland | Schonzeit | Mindestmaß |
|---|---|---|
| Bayern | das ganze Jahr | keines |
| Baden-Württemberg | das ganze Jahr | keines |
| Hessen | das ganze Jahr | keines |
Welches Bußgeld droht in Bayern bei einem Verstoß?
Für Verstöße gegen die Fischereiregeln sieht das Gesetz in Bayern ein Bußgeld von bis zu 7.500 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie gegen die Schonzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Wer die Regeln für Strömer in Bayern kontrolliert
Zuständig ist das Fischereiamt des Kreises, am Gewässer übernehmen das die Fischereiaufseher. Was auf Ihrer Angelkarte steht, gilt zusätzlich zur Landesverordnung.
Mit welchen Fischen wird Strömer häufig verwechselt?
Strömer wird gelegentlich mit Hasel verwechselt. Der Strömer hat einen längeren Kopf als der Hasel und eine auffällige Färbung. Sein Rücken glänzt metallisch dunkelblau, die Flanken sind silbrig, und die Seitenlinie, also die feine Linie entlang der Körperseite, ist gelblich bis orange eingefasst. In der Laichzeit tragen die Männchen zusätzlich ein dunkles Band vom Auge bis zum Schwanz. Dem Hasel fehlen diese Farben. Der Strömer ist selten. Wo die Fischereiverordnung ihn nennt, ist er das ganze Jahr geschont. Für den Hasel gelten dagegen meist nur eine Schonzeit oder ein Mindestmaß. Wer einen Strömer für einen Hasel hält und mitnimmt, begeht einen Verstoß.
Weitere Friedfische in Bayern
Wie Strömer gehören diese Arten zu den Friedfischen. Auch für sie gelten in Bayern eigene Schonzeiten und Mindestmaße.
Häufige Fragen zu Strömer in Bayern
Gelten für Strömer an der Küste andere Regeln als im Binnenland?
Nein, für Strömer unterscheidet Bayern nicht zwischen Küste und Binnenland.
Mit welchen Fischen wird Strömer häufig verwechselt?
Strömer wird am häufigsten mit Hasel verwechselt. Der Strömer hat einen längeren Kopf als der Hasel und eine auffällige Färbung. Sein Rücken glänzt metallisch dunkelblau, die Flanken sind silbrig, und die Seitenlinie, also die feine Linie entlang der Körperseite, ist gelblich bis orange eingefasst. In der Laichzeit tragen die Männchen zusätzlich ein dunkles Band vom Auge bis zum Schwanz. Dem Hasel fehlen diese Farben.
Wer kontrolliert die Schonzeit von Strömer in Bayern?
Fischereiaufseher kontrollieren am Wasser, ob Schonzeit und Mindestmaß eingehalten werden. Sie werden vom Fischereiamt des Landkreises bestellt und dürfen Fischereischein, Angelkarte und Fang sehen.
Brauche ich für Strömer eine besondere Erlaubnis?
Nein, für Strömer verlangt die Landesverordnung keine eigene Erlaubnis neben Fischereischein und Angelkarte. Einzelne Vereine können auf der Angelkarte aber eigene Regeln für bestimmte Arten festlegen.
Was kostet ein Verstoß gegen die Schonzeit von Strömer in Bayern?
Für Verstöße gegen die Fischereiregeln sieht das Gesetz in Bayern ein Bußgeld von bis zu 7.500 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie gegen die Schonzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Verbindlich sind die Fischereiverordnung von Bayern in ihrer aktuellen Fassung und die Regeln auf Ihrer Angelkarte.