Wann darf ich Regenbogenforelle in Berlin angeln?
Regenbogenforelle dürfen Sie in Berlin vom 1. Mai bis zum 30. September angeln und mitnehmen, wenn der Fisch mindestens 25 Zentimeter lang ist. Heute ist Schonzeit, sie dauert noch bis zum 30. April.
Eine Schonzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Art weder fangen noch mitnehmen dürfen. Für Regenbogenforelle dauert sie vom 1. Oktober bis zum 30. April. Schonzeiten sollen die Fische in ihrer Laichzeit schützen.
Berlin legt die Regeln für Regenbogenforelle selbst fest, unabhängig von den anderen 15 Bundesländern. Wer aus einem Nachbarland zum Angeln kommt, prüft die Werte deshalb neu.
Beim Eisangeln gelten dieselben Regeln wie im Sommer. Ein Fisch, der in der Schonzeit anbeißt, kommt sofort zurück ins Wasser.
Wie groß muss Regenbogenforelle in Berlin mindestens sein?
Das Mindestmaß für Regenbogenforelle beträgt 25 Zentimeter. Gemessen wird von der Schnauzenspitze bis zum Ende der natürlich ausgebreiteten Schwanzflosse.
Was gilt für Regenbogenforelle in den Nachbarländern von Berlin?
Das Mindestmaß für Regenbogenforelle reicht von 25 Zentimetern in Berlin, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt bis 26 Zentimetern in Bayern. Die längste Schonzeit hat Berlin mit 212 Tagen vom 1. Oktober bis 30. April, die kürzeste Bayern mit 91 Tagen. Keine Schonzeit gilt in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Die Nachbarländer von Berlin stehen zuerst, weil Angler im Grenzgebiet oft dort angeln.
| Bundesland | Schonzeit | Mindestmaß |
|---|---|---|
| Berlin | 1. Oktober bis 30. April | 25 cm |
| Baden-Württemberg | 1. Oktober bis 28. Februar | keines |
| Bayern | 15. Dezember bis 15. März | 26 cm |
| Niedersachsen | keine | 25 cm |
| Sachsen | 1. Oktober bis 30. April | 25 cm |
| Sachsen-Anhalt | keine | 25 cm |
Welches Bußgeld droht in Berlin bei einem Verstoß?
Für Verstöße gegen die Fischereiregeln sieht das Gesetz in Berlin ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie gegen die Schonzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Wer die Regeln für Regenbogenforelle in Berlin kontrolliert
Die Kontrolle übernehmen Fischereiaufseher, die das Fischereiamt Ihres Landkreises oder Ihrer Stadt einsetzt. Der Verein, dem das Gewässer gehört, darf auf der Angelkarte strengere, aber keine lockereren Regeln festlegen.
Woran erkennen Sie Regenbogenforelle sicher?
Regenbogenforelle wird gelegentlich mit Bachforelle verwechselt. Die Regenbogenforelle trägt schwarze Punkte, die bis auf die Schwanzflosse reichen, und ein rosa bis violettes Band entlang der Flanke. Die Bachforelle hat rote bis orange Tupfen mit hellem Rand und eine Schwanzflosse ohne Punkte. Für die Regenbogenforelle gelten nur in einigen Ländern eine Schonzeit oder ein Mindestmaß. Für die Bachforelle gelten beide Regeln fast überall. Wer eine Bachforelle für eine Regenbogenforelle hält und in der Schonzeit oder zu klein mitnimmt, begeht einen Verstoß.
Weitere Forellen und Lachse in Berlin
Wie Regenbogenforelle gehören diese Arten zu den Forellen und Lachsen. Auch für sie gelten in Berlin eigene Schonzeiten und Mindestmaße.
Häufige Fragen zu Regenbogenforelle in Berlin
Brauche ich für Regenbogenforelle eine besondere Erlaubnis?
Nein, für Regenbogenforelle verlangt die Landesverordnung keine eigene Erlaubnis neben Fischereischein und Angelkarte. Einzelne Vereine können auf der Angelkarte aber eigene Regeln für bestimmte Arten festlegen.
Gibt es für Regenbogenforelle in Berlin ein Tageslimit?
Ein Tageslimit für Regenbogenforelle legen vor allem die Vereine fest, es steht auf Ihrer Angelkarte. Einige Länder begrenzen den Fang einzelner Arten zusätzlich in ihrer Verordnung. Diese Grenzen sind in unserer Auswertung nicht erfasst, fragen Sie im Zweifel beim Fischereiamt nach.
Wer kontrolliert die Schonzeit von Regenbogenforelle in Berlin?
Fischereiaufseher kontrollieren am Wasser, ob Schonzeit und Mindestmaß eingehalten werden. Sie werden vom Fischereiamt des Landkreises bestellt und dürfen Fischereischein, Angelkarte und Fang sehen.
Gelten die Regeln für Regenbogenforelle auch an privaten Gewässern?
Ja, die Landesregeln gelten grundsätzlich auch an privaten Seen und Flüssen. Einige Länder nehmen Fischteiche und abgeschlossene Zuchtgewässer davon aus. Fragen Sie im Zweifel beim Besitzer des Gewässers oder beim Fischereiamt nach.
Wann ist Regenbogenforelle in Berlin geschont?
Regenbogenforelle ist in Berlin vom 1. Oktober bis zum 30. April geschont. Die Werte stammen aus der Fischereiverordnung des Landes.
Widersprechen sich unsere Angaben und die Landesverordnung, gilt die Verordnung. Im Zweifel hilft das Fischereiamt Ihres Landkreises.