Wann darf Tafelente in Baden-Württemberg bejagt werden?
Tafelente dürfen Sie in Baden-Württemberg vom 1. Oktober bis zum 15. Januar jagen. Heute ist Jagdzeit, sie dauert noch bis zum 15. Januar.
Die Jagdzeit für Tafelente legt in Baden-Württemberg die Jagdzeitenregelung des Landes fest. Bei manchen Arten unterscheidet sie nach Alter und Geschlecht.
Vor einer Gesellschaftsjagd sollte feststehen, welche Wildarten an diesem Tag überhaupt bejagt werden dürfen.
Ab wann und bis wann gilt die Jagdzeit für Tafelente in Baden-Württemberg?
Eine Jagdzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Wildart bejagen dürfen. Außerhalb dieser Zeit ist die Art geschont. Tafelente ist in Baden-Württemberg vom 1. Oktober bis zum 15. Januar jagdbar.
Die Jagdzeit von Tafelente lässt die Brut- und Setzzeit frei, weil der Bestand in dieser Phase besonders verletzlich ist. Wer Junge versorgt, bleibt auch in der Jagdzeit geschont.
Wie weicht Baden-Württemberg bei Tafelente von den anderen Ländern ab?
Eine Jagdzeit von 107 Tagen gilt für Tafelente in 3 Ländern. Keine Jagdzeit, also das ganze Jahr geschont, gilt in Hessen, Bremen und Niedersachsen. Die Nachbarländer von Baden-Württemberg stehen zuerst, weil Jäger im Grenzgebiet oft dort jagen.
| Bundesland | Jagdzeit |
|---|---|
| Baden-Württemberg | vom 1. Oktober bis zum 15. Januar jagdbar |
| Bayern | vom 1. Oktober bis zum 15. Januar jagdbar |
| Hessen | das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht |
| Bremen | das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht |
| Niedersachsen | das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht |
| Sachsen-Anhalt | vom 1. Oktober bis zum 15. Januar jagdbar |
Welches Bußgeld droht bei Tafelente außerhalb der Jagdzeit?
Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz in Baden-Württemberg ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Wer die Jagdzeit für Tafelente in Baden-Württemberg kontrolliert
Die Kontrolle übernimmt die Jagdbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt. Pachtvertrag und Abschussplan dürfen strengere, aber keine lockereren Regeln enthalten.
Woran erkennen Sie Tafelente sicher?
Tafelente wird gelegentlich mit Moorente verwechselt. Die Tafelente ist insgesamt heller und graubrauner als die Moorente, die viele dunkle, kastanienbraune Partien hat. Der Erpel der Moorente hat ein reinweißes Auge, das der Tafelente fehlt. Weil sich beide Arten regelmäßig kreuzen, ist die Bestimmung zusätzlich schwierig. Die Moorente hat nirgends eine Jagdzeit und gilt in Deutschland als vom Aussterben bedroht. Die Tafelente darf dagegen in wenigen Ländern gejagt werden. Wer dort eine Moorente für eine Tafelente hält und schießt, tötet einen der seltensten Wasservögel des Landes.
Weiteres Federwild in Baden-Württemberg
Wie Tafelente gehören diese Arten zum Federwild. Auch für sie gelten in Baden-Württemberg eigene Jagdzeiten.
Häufige Fragen zu Tafelente in Baden-Württemberg
Wer kontrolliert die Jagdzeit von Tafelente in Baden-Württemberg?
Die Jagdbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt überwacht die Jagdzeiten. Sie kann Jagdschein und Nachweise verlangen und Verstöße mit einem Bußgeld ahnden.
Brauche ich für die Jagd auf Tafelente in Baden-Württemberg einen Jagdschein?
Ja, wer in Baden-Württemberg Tafelente bejagen will, braucht einen gültigen Jagdschein. Dazu kommt die Erlaubnis, in einem bestimmten Revier zu jagen, etwa als Pächter oder mit einem Begehungsschein.
Gilt die Jagdzeit für Tafelente auch in Wildgehegen?
Nein, die Jagdzeiten gelten für frei lebendes Wild. Für Tiere in einem Gehege gelten die Auflagen der Genehmigung, die das Gehege braucht.
Was bedeutet Schonzeit bei Tafelente?
Schonzeit heißt bei Wild die Zeit, in der eine Art nicht bejagt werden darf. Sie ist das Gegenstück zur Jagdzeit und liegt meist in der Zeit, in der die Tiere Junge bekommen und aufziehen.
Welche Arten sehen Tafelente ähnlich?
Tafelente wird am häufigsten mit Moorente verwechselt. Die Tafelente ist insgesamt heller und graubrauner als die Moorente, die viele dunkle, kastanienbraune Partien hat. Der Erpel der Moorente hat ein reinweißes Auge, das der Tafelente fehlt. Weil sich beide Arten regelmäßig kreuzen, ist die Bestimmung zusätzlich schwierig.
Widersprechen sich unsere Angaben und die Landesverordnung, gilt die Verordnung. Im Zweifel hilft die Jagdbehörde Ihres Landkreises.