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Wann darf Rabenkrähe in Nordrhein-Westfalen bejagt werden?

Rabenkrähe dürfen Sie in Nordrhein-Westfalen vom 1. August bis zum 10. März jagen. Heute ist Jagdzeit, sie dauert noch bis zum 10. März.

Jagdzeit
1. August bis 10. März
Gruppen nach Alter und Geschlecht
1
Status heute
Bejagbar
Bußgeld bis zu
5.000 Euro

Rabenkrähe ist in Nordrhein-Westfalen eigens geregelt. Wer ein Revier nahe der Landesgrenze hat, sollte deshalb auch die Zeiten des Nachbarlandes kennen.

Ob Ansitz auf dem Hochsitz oder Pirsch: Die Jagdzeit gilt bei jeder Jagdart, auch wenn ein Tier nur kurz im Blickfeld auftaucht.

Was die Jagdzeit für Rabenkrähe in Nordrhein-Westfalen bedeutet

Eine Jagdzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Wildart bejagen dürfen. Außerhalb dieser Zeit ist die Art geschont. Rabenkrähe ist in Nordrhein-Westfalen vom 1. August bis zum 10. März jagdbar.

Die Jagdzeit von Rabenkrähe lässt die Brut- und Setzzeit frei, weil der Bestand in dieser Phase besonders verletzlich ist. Wer Junge versorgt, bleibt auch in der Jagdzeit geschont.

JFMAMJJASONDheute
Jagdzeitgeschont

Wie weicht Nordrhein-Westfalen bei Rabenkrähe von den anderen Ländern ab?

Die längste Jagdzeit für Rabenkrähe hat Bayern mit 242 Tagen im Jahr, die kürzeste Brandenburg mit 153 Tagen. Die Nachbarländer von Nordrhein-Westfalen stehen zuerst, weil Jäger im Grenzgebiet oft dort jagen.

Jagdzeit für Rabenkrähe in 13 Bundesländern
BundeslandJagdzeit
Nordrhein-Westfalenvom 1. August bis zum 10. März jagdbar
Hessenvom 1. August bis zum 15. Februar jagdbar
Niedersachsenvom 1. August bis zum 20. Februar jagdbar
Rheinland-Pfalzvom 1. August bis zum 20. Februar jagdbar
Baden-Württembergvom 1. August bis zum 15. Februar jagdbar
Bayernvom 16. Juli bis zum 14. März jagdbar
Brandenburgvom 1. September bis zum 31. Januar jagdbar
Hamburgvom 1. August bis zum 20. Februar jagdbar
Mecklenburg-Vorpommernvom 1. August bis zum 20. Februar jagdbar
Sachsenvom 1. August bis zum 15. März jagdbar
Sachsen-Anhaltvom 16. Juli bis zum 28. Februar jagdbar
Schleswig-Holsteinvom 1. August bis zum 28. Februar jagdbar
Thüringenvom 1. August bis zum 15. Februar jagdbar

Was kostet ein Verstoß gegen die Jagdzeit in Nordrhein-Westfalen?

Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz in Nordrhein-Westfalen ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Wer die Jagdzeit für Rabenkrähe in Nordrhein-Westfalen kontrolliert

Die Kontrolle übernimmt die Jagdbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt. Pachtvertrag und Abschussplan dürfen strengere, aber keine lockereren Regeln enthalten.

Mit welchen Arten wird Rabenkrähe häufig verwechselt?

Rabenkrähe wird gelegentlich mit Nebelkrähe verwechselt. Die Rabenkrähe ist ganz schwarz. Die Nebelkrähe hat einen grauen Rücken und eine graue Brust, nur Kopf, Flügel und Schwanz sind schwarz. Wo beide Krähen aufeinandertreffen, gibt es Mischformen mit unterschiedlich viel Grau. Die Rabenkrähe darf in den meisten Ländern gejagt werden, die Nebelkrähe nur in wenigen. Wo nur die Rabenkrähe freigegeben ist, darf die Nebelkrähe nicht geschossen werden. Wer dort eine Nebelkrähe für eine Rabenkrähe hält und schießt, begeht einen Verstoß.

Rabenkrähe wird gelegentlich mit Kolkrabe verwechselt. Die Rabenkrähe ist mit etwa 47 Zentimetern deutlich kleiner als der Kolkrabe, der über 60 Zentimeter lang wird. Der Kolkrabe hat einen kräftigeren Schnabel und im Flug einen keilförmigen Schwanz, die Rabenkrähe einen gerade abgeschnittenen. Außerdem gleitet der Kolkrabe oft weite Strecken und fliegt mit seinem Partner Kunstflüge. Der Kolkrabe fällt zwar unter das Jagdrecht, hat aber nirgends eine Jagdzeit und ist deshalb das ganze Jahr geschont. Die Rabenkrähe darf dagegen in den meisten Ländern gejagt werden. Wer einen Kolkraben für eine Rabenkrähe hält und schießt, tötet Wild ohne Jagdzeit und begeht einen schweren Verstoß.

Dieselbe Art kann je nach Alter und Geschlecht unterschiedliche Jagdzeiten haben. Prüfen Sie deshalb vor dem Schuss, zu welcher Gruppe das Tier gehört.

Weiteres Federwild in Nordrhein-Westfalen

Wie Rabenkrähe gehören diese Arten zum Federwild. Auch für sie gelten in Nordrhein-Westfalen eigene Jagdzeiten.

Häufige Fragen zu Rabenkrähe in Nordrhein-Westfalen

Mit welchen Arten wird Rabenkrähe häufig verwechselt?

Rabenkrähe wird am häufigsten mit Nebelkrähe verwechselt. Die Rabenkrähe ist ganz schwarz. Die Nebelkrähe hat einen grauen Rücken und eine graue Brust, nur Kopf, Flügel und Schwanz sind schwarz. Wo beide Krähen aufeinandertreffen, gibt es Mischformen mit unterschiedlich viel Grau.

Weicht die Jagdzeit für Rabenkrähe in Nordrhein-Westfalen von anderen Bundesländern ab?

Ja, bei Rabenkrähe weichen 12 der 12 anderen Länder, die die Art eigens regeln, mit ihrer Jagdzeit von Nordrhein-Westfalen ab.

Wann wurde die Jagdzeit für Rabenkrähe in Nordrhein-Westfalen zuletzt geändert?

Die Regel, aus der die Werte stammen, hat den Stand vom 8. März 2024. Zuletzt geprüft haben wir die Quelle am 9. September 2026.

Wann darf Rabenkrähe in Nordrhein-Westfalen bejagt werden?

Rabenkrähe dürfen Sie in Nordrhein-Westfalen vom 1. August bis zum 10. März jagen. Heute ist Jagdzeit, sie dauert noch bis zum 10. März. Die Werte stammen aus der Jagdzeitenregelung des Landes.

Darf Rabenkrähe in Naturschutzgebieten bejagt werden?

In Naturschutzgebieten kann die Jagd auf Rabenkrähe zusätzlich eingeschränkt oder ganz verboten sein. Das regelt die Verordnung des jeweiligen Schutzgebiets, sie gilt neben den Jagdzeiten.

Widersprechen sich unsere Angaben und die Landesverordnung, gilt die Verordnung. Im Zweifel hilft die Jagdbehörde Ihres Landkreises.