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Wann darf Höckerschwan in Bayern bejagt werden?

Höckerschwan dürfen Sie in Bayern vom 1. November bis zum 20. Februar jagen. Heute ist Schonzeit, die Jagdzeit beginnt wieder am 1. November.

Jagdzeit
1. November bis 20. Februar
Gruppen nach Alter und Geschlecht
1
Status heute
Geschont
Bußgeld bis zu
5.000 Euro

Wer Höckerschwan in Bayern außerhalb der Jagdzeit erlegt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die Höhe des Bußgelds legt die Behörde im Einzelfall fest.

Beim Einzelansitz bleibt Zeit, ein Tier in Ruhe zu bestimmen. Das lohnt sich besonders bei Arten, die sich ähnlich sehen.

Ab wann und bis wann gilt die Jagdzeit für Höckerschwan in Bayern?

Eine Jagdzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Wildart bejagen dürfen. Außerhalb dieser Zeit ist die Art geschont. Höckerschwan ist in Bayern vom 1. November bis zum 20. Februar jagdbar.

Die Jagdzeit von Höckerschwan lässt die Brut- und Setzzeit frei, weil der Bestand in dieser Phase besonders verletzlich ist. Wer Junge versorgt, bleibt auch in der Jagdzeit geschont.

JFMAMJJASONDheute
Jagdzeitgeschont

Was gilt für Höckerschwan in den Nachbarländern von Bayern?

Die längste Jagdzeit für Höckerschwan hat Bayern mit 112 Tagen im Jahr, die kürzeste Hessen mit 61 Tagen. Die Nachbarländer von Bayern stehen zuerst, weil Jäger im Grenzgebiet oft dort jagen.

Jagdzeit für Höckerschwan in 7 Bundesländern
BundeslandJagdzeit
Bayernvom 1. November bis zum 20. Februar jagdbar
Baden-Württembergvom 1. November bis zum 15. Januar jagdbar
Hessenvom 1. November bis zum 31. Dezember jagdbar
Hamburgvom 1. November bis zum 31. Dezember jagdbar
Niedersachsenvom 1. November bis zum 20. Februar jagdbar
Nordrhein-Westfalenvom 1. November bis zum 20. Februar jagdbar
Sachsen-Anhaltvom 1. November bis zum 20. Februar jagdbar

Wie hoch ist das Bußgeld in Bayern?

Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz in Bayern ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Wer die Jagdzeit für Höckerschwan in Bayern kontrolliert

Die Kontrolle übernimmt die Jagdbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt. Pachtvertrag und Abschussplan dürfen strengere, aber keine lockereren Regeln enthalten.

Mit welchen Arten wird Höckerschwan häufig verwechselt?

Höckerschwan wird gelegentlich mit Singschwan verwechselt. Der Höckerschwan hat einen orangefarbenen Schnabel mit schwarzem Höcker an der Stirn und schwimmt meist mit S-förmig gebogenem Hals. Der Singschwan hat einen überwiegend gelben Schnabel ohne Höcker und trägt den Hals gerade. Im Flug ruft der Singschwan laut trompetend. Der Höckerschwan ruft dabei kaum, seine Flügel machen aber ein weit hörbares, surrendes Geräusch. Von den Schwänen ist nur der Höckerschwan Wild, und er hat in einigen Ländern eine Jagdzeit im Winter. Singschwan und Zwergschwan stehen unter Naturschutz und dürfen nie gejagt werden. Wer einen Singschwan für einen Höckerschwan hält und schießt, tötet eine besonders geschützte Vogelart.

Jagen Sie oft im Nachbarland, prüfen Sie die Jagdzeit dort für jede Art einzeln. Dieselbe Art hat dort häufig andere Zeiten.

Weiteres Federwild in Bayern

Wie Höckerschwan gehören diese Arten zum Federwild. Auch für sie gelten in Bayern eigene Jagdzeiten.

Häufige Fragen zu Höckerschwan in Bayern

Was kostet ein Verstoß gegen die Jagdzeit von Höckerschwan in Bayern?

Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz in Bayern ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Warum liegt die Jagdzeit von Höckerschwan in genau diesen Monaten?

Jagdzeiten liegen außerhalb der Brut- und Setzzeit, damit die Tiere ihre Jungen großziehen können. Wann diese Zeit liegt, hängt von der Art und vom Klima ab.

Weicht die Jagdzeit für Höckerschwan in Bayern von anderen Bundesländern ab?

Ja, bei Höckerschwan weichen 3 der 6 anderen Länder, die die Art eigens regeln, mit ihrer Jagdzeit von Bayern ab.

Welche Arten sehen Höckerschwan ähnlich?

Höckerschwan wird am häufigsten mit Singschwan verwechselt. Der Höckerschwan hat einen orangefarbenen Schnabel mit schwarzem Höcker an der Stirn und schwimmt meist mit S-förmig gebogenem Hals. Der Singschwan hat einen überwiegend gelben Schnabel ohne Höcker und trägt den Hals gerade. Im Flug ruft der Singschwan laut trompetend. Der Höckerschwan ruft dabei kaum, seine Flügel machen aber ein weit hörbares, surrendes Geräusch.

Brauche ich für die Jagd auf Höckerschwan in Bayern einen Jagdschein?

Ja, wer in Bayern Höckerschwan bejagen will, braucht einen gültigen Jagdschein. Dazu kommt die Erlaubnis, in einem bestimmten Revier zu jagen, etwa als Pächter oder mit einem Begehungsschein.

Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind der Wortlaut der Landesverordnung und die Bedingungen Ihres Pachtvertrags.