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Wann darf Graugans in Sachsen bejagt werden?

Graugans dürfen Sie in Sachsen vom 1. August bis zum 31. Januar jagen. Heute ist Jagdzeit, sie dauert noch bis zum 31. Januar.

Jagdzeit
1. August bis 31. Januar
Gruppen nach Alter und Geschlecht
1
Status heute
Bejagbar
Bußgeld bis zu
5.000 Euro

Bei Fragen zur Jagdzeit von Graugans in Sachsen hilft die Jagdbehörde Ihres Landkreises.

Beim Einzelansitz bleibt Zeit, ein Tier in Ruhe zu bestimmen. Das lohnt sich besonders bei Arten, die sich ähnlich sehen.

In welchem Zeitraum ist Graugans in Sachsen jagdbar?

Eine Jagdzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Wildart bejagen dürfen. Außerhalb dieser Zeit ist die Art geschont. Graugans ist in Sachsen vom 1. August bis zum 31. Januar jagdbar.

Die Jagdzeit von Graugans lässt die Brut- und Setzzeit frei, weil der Bestand in dieser Phase besonders verletzlich ist. Wer Junge versorgt, bleibt auch in der Jagdzeit geschont.

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Jagdzeitgeschont

Wie weicht Sachsen bei Graugans von den anderen Ländern ab?

Die längste Jagdzeit für Graugans hat Bayern mit 212 Tagen im Jahr, die kürzeste Hamburg mit 107 Tagen. Die Nachbarländer von Sachsen stehen zuerst, weil Jäger im Grenzgebiet oft dort jagen.

Jagdzeit für Graugans in 12 Bundesländern
BundeslandJagdzeit
Sachsenvom 1. August bis zum 31. Januar jagdbar
Bayernvom 1. August bis zum 28. Februar jagdbar
Brandenburgvom 1. August bis zum 31. Januar jagdbar
Sachsen-Anhaltvom 1. August bis zum 15. Januar jagdbar
Baden-Württembergvom 1. August bis zum 31. Januar jagdbar
Hamburgvom 1. August bis zum 31. August und vom 1. November bis zum 15. Januar jagdbar
Hessenvom 1. August bis zum 15. Januar jagdbar
Niedersachsenvom 1. August bis zum 15. Januar jagdbar
Nordrhein-Westfalenvom 16. Juli bis zum 31. Januar jagdbar
Rheinland-Pfalzvom 1. August bis zum 31. August und vom 1. November bis zum 15. Januar jagdbar
Saarlandvom 1. August bis zum 31. August und vom 1. November bis zum 15. Januar jagdbar
Schleswig-Holsteinvom 16. Juli bis zum 31. Januar jagdbar

Was kostet ein Verstoß gegen die Jagdzeit in Sachsen?

Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz in Sachsen ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Wer die Jagdzeit für Graugans in Sachsen kontrolliert

Zuständig für die Kontrolle im Revier ist die Jagdbehörde des Landkreises. Der Pachtvertrag und der Abschussplan können strengere Vorgaben für ein Revier setzen.

Wie unterscheidet sich Graugans von ähnlichen Arten?

Graugans wird gelegentlich mit Saatgans verwechselt. Die Graugans hat rosa Füße und einen kräftigen rosa bis orangefarbenen Schnabel. Im Flug sind die Oberseite der Flügel und der Bürzel, also der hintere Rücken, hell und heben sich vom dunklen Rücken ab. Die Saatgans hat orangefarbene Füße, wirkt insgesamt dunkler und zeigt im Flug einfarbig dunkle Flügel. Die Graugans hat in den meisten Ländern eine Jagdzeit. Die Saatgans ist dagegen in einigen Ländern das ganze Jahr geschont. Wer dort eine Saatgans in einem gemischten Gänsetrupp für eine Graugans hält und schießt, verstößt gegen die Schonzeit.

Sieht eine Art einer ganzjährig geschonten Art ähnlich, zählt die sichere Ansprache vor dem Schuss doppelt. Ein Fehler lässt sich danach nicht mehr korrigieren.

Weiteres Federwild in Sachsen

Wie Graugans gehören diese Arten zum Federwild. Auch für sie gelten in Sachsen eigene Jagdzeiten.

Häufige Fragen zu Graugans in Sachsen

Warum liegt die Jagdzeit von Graugans in genau diesen Monaten?

Jagdzeiten liegen außerhalb der Brut- und Setzzeit, damit die Tiere ihre Jungen großziehen können. Wann diese Zeit liegt, hängt von der Art und vom Klima ab.

Gilt die Jagdzeit für Graugans auch in Wildgehegen?

Nein, die Jagdzeiten gelten für frei lebendes Wild. Für Tiere in einem Gehege gelten die Auflagen der Genehmigung, die das Gehege braucht.

Mit welchen Arten wird Graugans häufig verwechselt?

Graugans wird am häufigsten mit Saatgans verwechselt. Die Graugans hat rosa Füße und einen kräftigen rosa bis orangefarbenen Schnabel. Im Flug sind die Oberseite der Flügel und der Bürzel, also der hintere Rücken, hell und heben sich vom dunklen Rücken ab. Die Saatgans hat orangefarbene Füße, wirkt insgesamt dunkler und zeigt im Flug einfarbig dunkle Flügel.

Darf Graugans bei großen Wildschäden auch außerhalb der Jagdzeit bejagt werden?

Ja, aber nur mit Genehmigung. Die Jagdbehörde kann die Schonzeit bei großen Wildschäden für ein bestimmtes Gebiet und eine bestimmte Zeit aufheben, auf eigene Faust ist das nicht erlaubt.

Wann darf Graugans in Sachsen bejagt werden?

Graugans dürfen Sie in Sachsen vom 1. August bis zum 31. Januar jagen. Heute ist Jagdzeit, sie dauert noch bis zum 31. Januar. Die Werte stammen aus der Jagdzeitenregelung des Landes.

Widersprechen sich unsere Angaben und die Landesverordnung, gilt die Verordnung. Im Zweifel hilft die Jagdbehörde Ihres Landkreises.