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Was bedeutet Wanderfisch?

Ein Wanderfisch ist eine Fischart, die zwischen Meer und Fluss wandert, um zu laichen oder aufzuwachsen, etwa Lachs, Meerforelle oder Aal.

Wanderfische leben einen Teil ihres Lebens im Meer und einen Teil im Süßwasser. Lachs und Meerforelle wachsen im Meer heran und ziehen zum Laichen die Flüsse hinauf. Der Aal macht es umgekehrt. Er wächst in Flüssen und Seen auf und wandert zum Laichen ins Meer. Auf ihrem Weg stoßen Wanderfische auf Wehre, Staustufen und Wasserkraftwerke. Diese Bauwerke versperren ihnen den Weg, und in den Turbinen sterben viele Aale. Deshalb gelten für Wanderfische oft besondere Schutzregeln, und in mehreren Flüssen wird der Lachs wieder angesiedelt. Welche Schonzeiten und Mindestmaße für eine Wanderfischart gelten, legt jedes Bundesland selbst fest. An der Küste gelten dafür oft andere Werte als im Binnenland.

Wo der Begriff geregelt ist

biologische Einordnung, rechtliche Relevanz über die jeweilige Landesfischereiverordnung

Verwandte Begriffe

Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.