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Was bedeutet Setzzeit?

Die Setzzeit ist die Zeit im Jahr, in der Rehe, Hirsche und andere Huftiere ihre Jungen zur Welt bringen, meist im späten Frühjahr.

Setzen heißt in der Jägersprache, dass ein Säugetier seine Jungen zur Welt bringt. Bei Reh, Rothirsch und Damhirsch liegt die Setzzeit meist im Mai und Juni. Wildschweine bekommen ihre Jungen, die Frischlinge, oft schon im späten Winter und Frühjahr. Die Jungen sind in den ersten Wochen hilflos und auf die Mutter angewiesen. Rehkitze liegen oft reglos im hohen Gras, und die Mutter kommt nur zum Säugen. Fassen Sie ein solches Kitz nicht an, die Mutter ist meist in der Nähe. Zusammen mit der Brutzeit der Vögel bildet die Setzzeit die Brut- und Setzzeit. An ihr orientieren sich die Jagdzeiten, die jedes Bundesland festlegt. Außerdem dürfen Sie in dieser Zeit kein Tier bejagen, das seine Jungen noch versorgt.

Wo der Begriff geregelt ist

biologische Grundlage der Jagdzeit, keine eigene Rechtsquelle

Verwandte Begriffe

Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.