Was bedeutet Brut- und Setzzeit?
Die Brut- und Setzzeit ist die Zeit im Frühjahr und Frühsommer, in der Vögel brüten und Säugetiere wie Rehe ihre Jungen zur Welt bringen.
Der Begriff fasst zwei Zeiten zusammen. Brutzeit heißt, dass Vögel wie Fasan, Rebhuhn oder Wildente auf ihren Eiern sitzen. Setzzeit heißt, dass Säugetiere wie Reh oder Hirsch ihre Jungen bekommen. Beides fällt meist in Frühjahr und Frühsommer. Alttiere und Junge sind dann besonders leicht zu stören, und die Jungen können noch nicht fliehen. Die Jagdzeiten sind deshalb meist so gelegt, dass diese Monate für die betroffenen Arten ausgespart bleiben. Außerdem dürfen Sie Elterntiere, die ihre Jungen noch versorgen, in dieser Zeit nicht bejagen. Das gilt sogar für Arten ohne Schonzeit. Die Jagdzeiten legt jedes Bundesland fest, deshalb unterscheiden sich die geschützten Monate je nach Land und Art.
Wo der Begriff geregelt ist
biologische Grundlage der Jagdzeit, keine eigene Rechtsquelle
Verwandte Begriffe
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.