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Was bedeutet Fischereigesetz?

Das Fischereigesetz ist das Gesetz Ihres Bundeslandes, das die Grundregeln für Angeln und Fischerei festlegt, etwa wer einen Fischereischein braucht.

Jedes Bundesland hat ein eigenes Fischereigesetz, beschlossen vom Landesparlament. Es regelt die Grundfragen. Dazu gehört, wem das Recht zum Fischen an einem Gewässer zusteht und wer einen Fischereischein braucht. Es legt auch fest, welche Ämter zuständig sind, was Fischereiaufseher dürfen und wie hoch ein Bußgeld höchstens sein darf. In Nordrhein-Westfalen schreibt es etwa vor, dass ein Pachtvertrag für ein Gewässer mindestens zwölf Jahre laufen muss. Die genauen Schonzeiten und Mindestmaße stehen meist nicht im Gesetz, sondern in der Fischereiverordnung des Landes. Ändern kann das Gesetz nur das Landesparlament, die Verordnung ändert die Regierung oder ein Ministerium. Am Wasser brauchen Sie deshalb meist die Verordnung und Ihre Angelkarte.

Wo der Begriff geregelt ist

Landesfischereigesetz des jeweiligen Bundeslandes

Verwandte Begriffe

Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.