Was bedeutet Landesfischereiverordnung?
Die Landesfischereiverordnung ist die Fischereiverordnung Ihres Bundeslandes, in der Schonzeiten, Mindestmaße und erlaubte Fanggeräte stehen.
Die Fischereiverordnung erlässt die Regierung oder ein Ministerium Ihres Bundeslandes. Sie füllt das Fischereigesetz des Landes mit genauen Werten. Darin steht zum Beispiel, wann der Hecht Schonzeit hat und wie lang ein Zander mindestens sein muss. Oft regelt sie auch, wie viele Angeln Sie gleichzeitig benutzen dürfen, in Brandenburg etwa höchstens zwei. Für Sie ist sie deshalb die wichtigste Regelsammlung am Wasser. Jedes Bundesland hat eine eigene, und die Namen unterscheiden sich. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben sogar je eine Verordnung für die Küste und eine für die Binnengewässer. Die Verordnungen werden immer wieder geändert, achten Sie deshalb auf den aktuellen Stand. Die Regeln auf Ihrer Angelkarte kommen noch hinzu.
Wo der Begriff geregelt ist
Landesfischereiverordnung des jeweiligen Bundeslandes
Verwandte Begriffe
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.