Wann darf ich Bitterling in Niedersachsen angeln?
Bitterling dürfen Sie in Niedersachsen an keinem Tag angeln oder mitnehmen, die Art ist das ganze Jahr geschont. Geht der Fisch trotzdem an den Haken oder ins Netz, setzen Sie ihn sofort schonend zurück.
Bitterling ist das ganze Jahr geschont. Sie dürfen die Art an keinem Tag gezielt fangen oder mitnehmen. Ein Tier, das Sie trotzdem fangen oder finden, kommt sofort schonend zurück ins Wasser.
Wer gegen die Regeln für Bitterling in Niedersachsen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Wie hoch das Bußgeld ausfällt, legt die Behörde im Einzelfall fest.
Auch beim Fliegenfischen gelten die Regeln für jede Art, selbst wenn Sie jeden Fisch zurücksetzen.
Schonzeit und Mindestmaß für Bitterling in allen Ländern
Eine Schonzeit von 91 Tagen gilt in 1 Ländern. Das ganze Jahr geschont ist Bitterling in Niedersachsen, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen. Die Nachbarländer von Niedersachsen stehen zuerst, weil Angler im Grenzgebiet oft dort angeln.
| Bundesland | Schonzeit | Mindestmaß |
|---|---|---|
| Niedersachsen | das ganze Jahr | keines |
| Brandenburg | das ganze Jahr | keines |
| Bremen | das ganze Jahr | keines |
| Hamburg | das ganze Jahr | keines |
| Hessen | das ganze Jahr | keines |
| Mecklenburg-Vorpommern | 1. April bis 30. Juni | keines |
| Nordrhein-Westfalen | das ganze Jahr | keines |
| Sachsen-Anhalt | das ganze Jahr | keines |
| Schleswig-Holstein | das ganze Jahr | keines |
| Thüringen | das ganze Jahr | keines |
| Baden-Württemberg | das ganze Jahr | keines |
| Bayern | das ganze Jahr | keines |
| Berlin | das ganze Jahr | keines |
| Rheinland-Pfalz | das ganze Jahr | keines |
| Saarland | das ganze Jahr | keines |
| Sachsen | das ganze Jahr | keines |
Wie hoch ist das Bußgeld in Niedersachsen?
Für Verstöße gegen die Fischereiregeln sieht das Gesetz in Niedersachsen ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie gegen die Schonzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Wer die Regeln für Bitterling in Niedersachsen kontrolliert
Kontrolliert wird am Ufer von Fischereiaufsehern im Auftrag des Fischereiamts. Auf Ihrer Angelkarte können weitere Bedingungen stehen, die über die Landesregel hinausgehen.
Mit welchen Fischen wird Bitterling häufig verwechselt?
Bitterling wird gelegentlich mit Brachse verwechselt. Beim Bitterling endet die Seitenlinie, also die feine Linie entlang der Körperseite, schon nach fünf bis sechs Schuppen. Bei einer jungen Brachse läuft sie über den ganzen Körper. Die junge Brachse hat außerdem eine kürzere Rückenflosse als der Bitterling. Der Bitterling ist fast überall das ganze Jahr geschont. Für die Brachse gibt es in keinem Land eine Schonzeit oder ein Mindestmaß. Wer einen Bitterling für eine junge Brachse hält und mitnimmt, begeht einen Verstoß.
Weitere Friedfische in Niedersachsen
Wie Bitterling gehören diese Arten zu den Friedfischen. Auch für sie gelten in Niedersachsen eigene Schonzeiten und Mindestmaße.
Häufige Fragen zu Bitterling in Niedersachsen
Gibt es für Bitterling in Niedersachsen ein Tageslimit?
Ein Tageslimit für Bitterling legen vor allem die Vereine fest, es steht auf Ihrer Angelkarte. Einige Länder begrenzen den Fang einzelner Arten zusätzlich in ihrer Verordnung. Diese Grenzen sind in unserer Auswertung nicht erfasst, fragen Sie im Zweifel beim Fischereiamt nach.
Wann ist Bitterling in Niedersachsen geschont?
Bitterling ist in Niedersachsen das ganze Jahr geschont. Die Werte stammen aus der Fischereiverordnung des Landes.
Welches Mindestmaß gilt für Bitterling in Niedersachsen?
Für Bitterling ist in dieser Regel kein Mindestmaß festgelegt.
Wann wurden die Regeln für Bitterling in Niedersachsen zuletzt geändert?
Die Verordnung, aus der die Werte stammen, hat den Stand vom 22. Dezember 2005. Zuletzt geprüft haben wir die Quelle am 9. September 2026.
Wer kontrolliert die Schonzeit von Bitterling in Niedersachsen?
Fischereiaufseher kontrollieren am Wasser, ob Schonzeit und Mindestmaß eingehalten werden. Sie werden vom Fischereiamt des Landkreises bestellt und dürfen Fischereischein, Angelkarte und Fang sehen.
Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind der Wortlaut der Landesverordnung und die Bedingungen Ihrer Angelkarte.