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Wann darf Nutria im Saarland bejagt werden?

Nutria dürfen Sie im Saarland das ganze Jahr jagen, eine Schonzeit gibt es nicht. Elterntiere, die noch Junge versorgen, bleiben trotzdem geschützt.

Jagdzeit
das ganze Jahr
Gruppen nach Alter und Geschlecht
1
Status heute
Bejagbar
Bußgeld bis zu
5.000 Euro

Die Jagdzeit für Nutria gilt im Saarland in jedem Revier. Der Pachtvertrag kann strengere Vorgaben machen, lockerere nicht.

Vor einer Gesellschaftsjagd sollte feststehen, welche Wildarten an diesem Tag überhaupt bejagt werden dürfen.

Ab wann und bis wann gilt die Jagdzeit für Nutria im Saarland?

Eine Jagdzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Wildart bejagen dürfen. Außerhalb dieser Zeit ist die Art geschont. Nutria ist im Saarland das ganze Jahr jagdbar.

Die Wochen ohne Jagd auf Nutria fallen meist mit der Zeit zusammen, in der Junge geboren und aufgezogen werden. Störungen würden den Bestand dann am stärksten treffen. Führende Elterntiere schützt das Gesetz unabhängig vom Kalender.

Jagdzeit für Nutria in allen Ländern

Das ganze Jahr jagdbar ist Nutria im Saarland, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Die Nachbarländer von Saarland stehen zuerst, weil Jäger im Grenzgebiet oft dort jagen.

Jagdzeit für Nutria in 12 Bundesländern
BundeslandJagdzeit
Saarlanddas ganze Jahr jagdbar
Baden-Württembergdas ganze Jahr jagdbar
Bayerndas ganze Jahr jagdbar
Berlindas ganze Jahr jagdbar
Bremendas ganze Jahr jagdbar
Hessendas ganze Jahr jagdbar
Mecklenburg-Vorpommerndas ganze Jahr jagdbar
Niedersachsendas ganze Jahr jagdbar
Sachsendas ganze Jahr jagdbar
Sachsen-Anhaltdas ganze Jahr jagdbar
Schleswig-Holsteindas ganze Jahr jagdbar
Thüringendas ganze Jahr jagdbar

Was kostet ein Verstoß gegen die Jagdzeit im Saarland?

Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz im Saarland ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Wer die Jagdzeit für Nutria im Saarland kontrolliert

Im Revier achtet zuerst der Revierinhaber auf die Regeln, zuständig bleibt die Jagdbehörde des Kreises. Pachtvertrag und Abschussplan können Bedingungen ergänzen.

Woran erkennen Sie Nutria sicher?

Nutria wird gelegentlich mit Biber verwechselt. Die Nutria ist mit bis zu 70 Zentimetern viel kleiner als der Biber, der bis zu 130 Zentimeter lang wird. Die Nutria hat einen runden Schwanz, der Biber eine platte, breite Schwanzkelle. Die Nutria erkennen Sie außerdem an weiß leuchtenden Barthaaren und gut sichtbaren Ohren. Beim Schwimmen ragen bei ihr Kopf und Rücken aus dem Wasser, beim Biber nur Nase, Augen und Ohren. Der Biber steht unter strengem Naturschutz und darf nicht gejagt werden. Die Nutria stammt aus Südamerika und darf überall, wo sie zum Wild zählt, das ganze Jahr gejagt werden. Eine Verwechslung im Wasser kann deshalb zur Tötung eines streng geschützten Bibers führen.

Können Sie ein Tier nicht sicher ansprechen, vergleichen Sie die Merkmale der Verwechslungsart. Im Zweifel warten Sie und schießen nicht.

Weiteres Haarwild im Saarland

Wie Nutria gehören diese Arten zum Haarwild. Auch für sie gelten im Saarland eigene Jagdzeiten.

Häufige Fragen zu Nutria im Saarland

Weicht die Jagdzeit für Nutria im Saarland von anderen Bundesländern ab?

Nein, alle 11 anderen Länder, die Nutria eigens regeln, haben dieselbe Jagdzeit wie das Saarland.

Wer kontrolliert die Jagdzeit von Nutria im Saarland?

Die Jagdbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt überwacht die Jagdzeiten. Sie kann Jagdschein und Nachweise verlangen und Verstöße mit einem Bußgeld ahnden.

Was kostet ein Verstoß gegen die Jagdzeit von Nutria im Saarland?

Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz im Saarland ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.

Welche Arten sehen Nutria ähnlich?

Nutria wird am häufigsten mit Biber verwechselt. Die Nutria ist mit bis zu 70 Zentimetern viel kleiner als der Biber, der bis zu 130 Zentimeter lang wird. Die Nutria hat einen runden Schwanz, der Biber eine platte, breite Schwanzkelle. Die Nutria erkennen Sie außerdem an weiß leuchtenden Barthaaren und gut sichtbaren Ohren. Beim Schwimmen ragen bei ihr Kopf und Rücken aus dem Wasser, beim Biber nur Nase, Augen und Ohren.

Darf Nutria in Naturschutzgebieten bejagt werden?

In Naturschutzgebieten kann die Jagd auf Nutria zusätzlich eingeschränkt oder ganz verboten sein. Das regelt die Verordnung des jeweiligen Schutzgebiets, sie gilt neben den Jagdzeiten.

Rechtlich bindend ist allein die amtliche Jagdzeitenregelung vom Saarland, dazu kommen die Bedingungen Ihres Reviers.