Wann darf Mantelmöwe in Hamburg bejagt werden?
Mantelmöwe dürfen Sie in Hamburg an keinem Tag jagen, die Art hat keine Jagdzeit und ist das ganze Jahr geschont.
Viele Jagdzeiten beginnen oder enden mitten im Monat. Prüfen Sie für Mantelmöwe deshalb das genaue Datum, nicht nur den Monat.
Beim Einzelansitz bleibt Zeit, ein Tier in Ruhe zu bestimmen. Das lohnt sich besonders bei Arten, die sich ähnlich sehen.
In welchem Zeitraum ist Mantelmöwe in Hamburg jagdbar?
Eine Jagdzeit ist der Zeitraum, in dem Sie eine Wildart bejagen dürfen. Außerhalb dieser Zeit ist die Art geschont. Mantelmöwe ist in Hamburg das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht.
Die Jagdzeit von Mantelmöwe lässt die Brut- und Setzzeit frei, weil der Bestand in dieser Phase besonders verletzlich ist. Wer Junge versorgt, bleibt auch in der Jagdzeit geschont.
Was gilt für Mantelmöwe in den Nachbarländern von Hamburg?
Eine Jagdzeit von 133 Tagen gilt für Mantelmöwe in 2 Ländern. Keine Jagdzeit, also das ganze Jahr geschont, gilt in Hamburg, Niedersachsen und Hessen. Die Nachbarländer von Hamburg stehen zuerst, weil Jäger im Grenzgebiet oft dort jagen.
| Bundesland | Jagdzeit |
|---|---|
| Hamburg | das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht |
| Niedersachsen | das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht |
| Bayern | vom 1. Oktober bis zum 10. Februar jagdbar |
| Hessen | das ganze Jahr geschont, eine Jagdzeit gibt es nicht |
| Sachsen-Anhalt | vom 1. Oktober bis zum 10. Februar jagdbar |
Welches Bußgeld droht bei Mantelmöwe außerhalb der Jagdzeit?
Für Verstöße gegen das Jagdrecht sieht das Gesetz in Hamburg ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro vor. Für einzelne Verstöße wie die Jagd außerhalb der Jagdzeit kann der Rahmen niedriger sein, und die Höhe im Einzelfall legt die Behörde fest.
Wer die Jagdzeit für Mantelmöwe in Hamburg kontrolliert
Zuständig für die Kontrolle im Revier ist die Jagdbehörde des Landkreises. Der Pachtvertrag und der Abschussplan können strengere Vorgaben für ein Revier setzen.
Woran erkennen Sie Mantelmöwe sicher?
Mantelmöwe wird gelegentlich mit Silbermöwe verwechselt. Die Mantelmöwe ist die größte Möwe Europas, hat einen fast schwarzen Rücken und einen kräftigen gelben Schnabel mit rotem Fleck. Die kleinere Silbermöwe hat einen deutlich helleren, mittelgrauen Rücken. Beide haben rosa Füße, anders als die gelbfüßige Heringsmöwe. Möwen haben nur in wenigen Ländern eine Jagdzeit, und nicht jede Art ist dort freigegeben. Es kommt vor, dass die Silbermöwe gejagt werden darf, während die Mantelmöwe im selben Land das ganze Jahr geschont ist. Wer dann eine Mantelmöwe für eine Silbermöwe hält und schießt, verstößt gegen die Schonzeit.
Weiteres Federwild in Hamburg
Wie Mantelmöwe gehören diese Arten zum Federwild. Auch für sie gelten in Hamburg eigene Jagdzeiten.
Häufige Fragen zu Mantelmöwe in Hamburg
Brauche ich für die Jagd auf Mantelmöwe in Hamburg einen Jagdschein?
Ja, wer in Hamburg Mantelmöwe bejagen will, braucht einen gültigen Jagdschein. Dazu kommt die Erlaubnis, in einem bestimmten Revier zu jagen, etwa als Pächter oder mit einem Begehungsschein.
Was bedeutet Schonzeit bei Mantelmöwe?
Schonzeit heißt bei Wild die Zeit, in der eine Art nicht bejagt werden darf. Sie ist das Gegenstück zur Jagdzeit und liegt meist in der Zeit, in der die Tiere Junge bekommen und aufziehen.
Weicht die Jagdzeit für Mantelmöwe in Hamburg von anderen Bundesländern ab?
Ja, bei Mantelmöwe weichen 2 der 4 anderen Länder, die die Art eigens regeln, mit ihrer Jagdzeit von Hamburg ab.
Gilt für Mantelmöwe ein Abschussplan?
Nein, einen Abschussplan schreibt das Bundesjagdgesetz nur für Schalenwild außer Schwarzwild sowie für Auerwild, Birkwild und Rackelwild vor. Mantelmöwe gehört nicht dazu. Die Länder dürfen vom Bundesjagdgesetz abweichen und regeln das in ihrem Jagdgesetz.
Mit welchen Arten wird Mantelmöwe häufig verwechselt?
Mantelmöwe wird am häufigsten mit Silbermöwe verwechselt. Die Mantelmöwe ist die größte Möwe Europas, hat einen fast schwarzen Rücken und einen kräftigen gelben Schnabel mit rotem Fleck. Die kleinere Silbermöwe hat einen deutlich helleren, mittelgrauen Rücken. Beide haben rosa Füße, anders als die gelbfüßige Heringsmöwe.
Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind der Wortlaut der Landesverordnung und die Bedingungen Ihres Pachtvertrags.