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Was bedeutet Wildseuche?

Eine Wildseuche ist eine ansteckende Krankheit, die sich unter Wildtieren ausbreitet, etwa die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen.

Wildseuchen können sich schnell ausbreiten und auch Haus- und Nutztiere gefährden. Bekannte Beispiele sind die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen und die Vogelgrippe bei Wildvögeln. Bricht die Schweinepest aus, legt das zuständige Amt ein gefährdetes Gebiet und eine Pufferzone darum fest und macht beides öffentlich bekannt. Dort kann es zum Beispiel das Betreten des Waldes beschränken, Jäger zur Suche nach toten Tieren verpflichten oder verstärkte Bejagung anordnen. Wer ein Revier bejagen darf, muss eine Wildseuche dort sofort der Behörde melden. Die Regeln gelten nur für das festgelegte Gebiet und so lange, bis das Amt sie aufhebt. Informieren Sie sich deshalb bei Ihrem Landkreis, bevor Sie in einem betroffenen Gebiet jagen.

Wo der Begriff geregelt ist

Tiergesundheitsgesetz in Verbindung mit dem jeweiligen Landesjagdgesetz

Verwandte Begriffe

Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.