Was bedeutet Salmonidengewässer?
Ein Salmonidengewässer ist ein kühles, sauerstoffreiches Gewässer, meist ein schnell fließender Bach, in dem vor allem Forellen und Äschen leben.
Salmoniden heißen auf Deutsch Lachsfische, dazu gehören Forellen, Saiblinge und Äschen. Diese Fische brauchen kühles, sauberes und sauerstoffreiches Wasser. Gewässer, in denen sie den Bestand prägen, heißen deshalb Salmonidengewässer. Meist sind das schnell fließende Bäche und die Oberläufe von Flüssen. Die Einstufung zählt vor allem für den Gewässerschutz. Nach einer Verordnung des Bundes soll sich ein solches Gewässer im Sommer höchstens auf 20 bis 21,5 Grad erwärmen, damit sein Zustand als gut gilt. Für Gewässer mit Karpfenfischen liegen die Grenzen höher. Für die Einstufung sind die Wasserbehörden der Länder zuständig. Ob an Ihrem Gewässer besondere Angelregeln gelten, etwa zu Ködern oder Haken, steht auf Ihrer Angelkarte.
Wo der Begriff geregelt ist
Oberflächengewässerverordnung des Bundes, Anlage 7
Verwandte Begriffe
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.