Was bedeutet Raubfisch?
Ein Raubfisch ist eine Fischart, die sich als erwachsenes Tier vor allem von anderen Fischen ernährt, etwa Hecht, Zander, Barsch oder Wels.
Zu den Raubfischen zählen in Deutschland vor allem Hecht, Zander, Flussbarsch, Wels und Rapfen, an der Küste etwa Dorsch und Wolfsbarsch. Angler fangen sie meist mit Kunstködern oder kleinen Köderfischen. Für Hecht und Zander gilt in den meisten Ländern eine Schonzeit im Frühjahr, weil sie dann laichen. Ihre Mindestmaße liegen oft höher als die von Friedfischen. Viele Raubfische laichen erst, wenn sie schon recht groß sind, und das Mindestmaß soll ihnen mindestens ein Laichen ermöglichen. Messen Sie deshalb jeden Hecht und Zander genau, bevor Sie ihn behalten. Einige Länder begrenzen zusätzlich die Zahl, die Sie am Tag mitnehmen dürfen, Hamburg etwa bei Hecht und Zander. Welche Werte gelten, legt jedes Bundesland selbst fest.
Wo der Begriff geregelt ist
Landesfischereiverordnung des jeweiligen Bundeslandes
Verwandte Begriffe
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.