Was bedeutet Friedfisch?
Ein Friedfisch ist eine Fischart, die sich vor allem von Pflanzen, Plankton, Würmern oder Insektenlarven ernährt, etwa Karpfen, Rotauge oder Schleie.
Friedfische jagen keine anderen Fische, sondern suchen ihre Nahrung am Grund oder im freien Wasser. Die meisten gehören zu den Karpfenfischen, zum Beispiel Karpfen, Brachse, Rotauge, Rotfeder und Schleie. Angler fangen sie meist mit Mais, Teig, Maden oder Würmern. Für häufige Arten wie Rotauge oder Brachse gibt es in den meisten Ländern weder Schonzeit noch Mindestmaß. Für den Karpfen gilt dagegen in den meisten Ländern ein Mindestmaß. Seltene Friedfische wie Nase oder Barbe sind oft streng geschützt. In Brandenburg dürfen Sie auf Friedfische sogar ohne Fischereischein angeln, eine Angelkarte brauchen Sie aber trotzdem. Der Gegenbegriff zum Friedfisch ist der Raubfisch. Welche Regeln gelten, legt jedes Bundesland selbst fest.
Wo der Begriff geregelt ist
Landesfischereiverordnung des jeweiligen Bundeslandes
Verwandte Begriffe
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.