Was bedeutet Ordnungswidrigkeit?
Eine Ordnungswidrigkeit ist ein leichterer Verstoß, für den ein Bußgeld droht, etwa wenn Sie einen zu kleinen Fisch mitnehmen.
Die meisten Verstöße beim Angeln sind Ordnungswidrigkeiten. Dazu gehört, einen Fisch in der Schonzeit oder unter dem Mindestmaß mitzunehmen oder ohne Fischereischein zu angeln. Das zuständige Amt kann Ihnen dann einen Bußgeldbescheid schicken. Anders als bei einer Straftat folgt kein Eintrag ins Strafregister. Wie hoch das Bußgeld höchstens sein kann, legt jedes Bundesland in seinem Fischereigesetz fest. Die Höhe im Einzelfall richtet sich danach, wie schwer der Verstoß wiegt. Wer nur aus Unachtsamkeit handelt, zahlt in der Regel höchstens die Hälfte des Höchstbetrags. Bei der Jagd ist es ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit, ein Tier außerhalb seiner Jagdzeit zu bejagen. Wer aber ein ganzjährig geschontes Tier erlegt oder ein Elterntier, das seine Jungen noch versorgt, begeht eine Straftat.
Wo der Begriff geregelt ist
Landesfischereigesetz beziehungsweise Landesjagdgesetz des jeweiligen Bundeslandes
Verwandte Begriffe
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.