Was bedeutet Laichzeit?
Die Laichzeit ist die Zeit im Jahr, in der eine Fischart ihre Eier ablegt, und sie ist meist der Grund für die Schonzeit dieser Art.
In der Laichzeit legen die Weibchen ihre Eier ab, und die Männchen befruchten sie. Viele Arten ziehen dafür an bestimmte Plätze, etwa ins flache Wasser zwischen Pflanzen oder auf Kiesbänke in Bächen. In dieser Zeit sind die Fische besonders leicht zu stören. Jeder Fisch, der dann aus dem Wasser kommt, fehlt beim Nachwuchs des nächsten Jahres. Deshalb legen die Länder die Schonzeiten meist in die Laichzeit. Hecht und Zander laichen im Frühjahr, Bachforellen im Herbst und Winter, Karpfen und Schleien im Frühsommer. Wann genau eine Art laicht, hängt auch von der Wassertemperatur ab. Das ist ein Grund, warum sich die Schonzeiten derselben Art zwischen den Bundesländern unterscheiden.
Wo der Begriff geregelt ist
biologische Grundlage der Schonzeit, keine eigene Rechtsquelle
Verwandte Begriffe
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.