Was bedeutet Küstengewässer?
Küstengewässer sind die Meeresbereiche an Nord- und Ostsee samt Buchten und Flussmündungen, für die oft eigene Schonzeiten und Mindestmaße gelten.
Küstengewässer liegen an der Nord- und Ostseeküste. Dazu zählen auch flache Buchten wie die Bodden und Förden an der Ostsee und die Mündungen großer Flüsse. Wo genau die Küste endet und das Binnenland beginnt, legt jedes Küstenland selbst fest. An der Küste leben andere Fische als im Binnenland, etwa Dorsch, Hering oder Plattfische. Deshalb gelten dort oft eigene Regeln. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zum Beispiel haben eine eigene Küstenfischereiverordnung mit anderen Schonzeiten und Mindestmaßen als für ihre Seen und Flüsse. Für manche Meeresfische wie den Dorsch gelten zusätzlich Fangregeln der EU. Angeln Sie an der Küste, lesen Sie deshalb die Regeln für die Küste und nicht die für das Binnenland.
Wo der Begriff geregelt ist
Landesfischereiverordnung des jeweiligen Küstenlandes
Verwandte Begriffe
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.