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Was bedeutet Kiemenschnitt?

Der Kiemenschnitt ist ein Schnitt durch die Kiemenbögen eines betäubten Fisches, der ihn durch den Blutverlust schnell und sicher tötet.

Der Kiemenschnitt ist der zweite Schritt, nachdem Sie den Fisch mit einem Schlag auf den Kopf betäubt haben. Die Kiemen sitzen hinter dem Kopf unter den Kiemendeckeln, und durch sie fließt viel Blut. Schneiden Sie mit einem scharfen Messer durch die Kiemenbögen, verblutet der Fisch schnell. Machen Sie den Schnitt sofort nach der Betäubung, solange der Fisch nichts spürt. Ohne vorherige Betäubung dürfen Sie einen Fisch nicht auf diese Weise töten. Nur für Plattfische und Aale gibt es Ausnahmen mit eigenen Verfahren. Betäuben und Kiemenschnitt zusammen sind das übliche Verfahren für Fische, die Sie behalten. Das richtige Töten gehört zum Stoff der Fischerprüfung. Die Regeln kommen aus dem Tierschutzrecht und gelten in allen Bundesländern gleich.

Wo der Begriff geregelt ist

Tierschutzgesetz und Tierschutz-Schlachtverordnung, Paragraf 12 Absatz 10

Verwandte Begriffe

Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.