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Was bedeutet Fangstatistik?

Eine Fangstatistik hält fest, wie viele Fische welcher Art in einem Gewässer über die Jahre gefangen werden, meist aus den Fanglisten der Angler.

Die Fangstatistik entsteht aus vielen einzelnen Einträgen. Angler tragen ihre Fänge in Fanglisten ein, und der Verein wertet sie aus. So sieht er, ob der Bestand einer Art stabil bleibt, wächst oder zurückgeht. Daraus leitet er ab, ob er Fische einsetzen, Fangregeln ändern oder eine Art stärker schützen sollte. Auch Behörden nutzen solche Zahlen. In Nordrhein-Westfalen etwa müssen Besitzer und Pächter der Gewässer den Aalfang anhand der Fanglisten schätzen. Das Ergebnis melden sie jedes Jahr bis zum 31. März an das Landesamt. Ihre sorgfältigen Einträge helfen also direkt dem Gewässer, an dem Sie angeln. Ob und wie eine Fangstatistik geführt wird, regeln Land und Verein.

Wo der Begriff geregelt ist

Landesfischereigesetz des jeweiligen Bundeslandes, teils Gewässerordnung

Verwandte Begriffe

Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.