Was bedeutet Fangbegrenzung?
Eine Fangbegrenzung legt fest, wie viele Fische Sie an einem Tag oder in einem bestimmten Zeitraum höchstens mitnehmen dürfen.
Eine Fangbegrenzung schützt den Fischbestand zusätzlich zu Schonzeit und Mindestmaß. Meist gilt sie je Angeltag und heißt dann Tageslimit. Sie kann aber auch für eine Woche oder ein ganzes Jahr gelten, für eine einzelne Art oder für alle Fische zusammen. Häufig legt sie der Verein fest, dem das Gewässer gehört oder der es gepachtet hat. Dann steht sie auf Ihrer Angelkarte. Einige Länder schreiben für bestimmte Arten auch selbst eine Höchstzahl vor. Brandenburg erlaubt Anglern zum Beispiel höchstens drei Aale je Fangtag, Hamburg begrenzt unter anderem Hecht und Zander. Angeln Sie an mehreren Gewässern, prüfen Sie die Grenze für jedes Gewässer einzeln. Was am See gilt, muss am Fluss daneben nicht gelten.
Wo der Begriff geregelt ist
Erlaubnisschein des Gewässers, teils Landesfischereiverordnung
Verwandte Begriffe
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.