Was bedeutet Besatz?
Besatz heißt, dass Fische, meist Jungfische, gezielt in ein Gewässer eingesetzt werden, um den Bestand zu stützen oder eine Art zurückzubringen.
Mit Besatz pflegt ein Verein oder Besitzer den Fischbestand seines Gewässers. Er setzt dafür gezüchtete Fische ein, meist junge Tiere. Das kann einen Bestand nach einem Fischsterben neu aufbauen oder eine verschwundene Art zurückbringen. Besatz hat aber Risiken. Fremde Arten oder kranke Fische können dem Gewässer mehr schaden als nützen. Deshalb gibt es Regeln dafür. In Nordrhein-Westfalen etwa ist Besatz in der Regel nur in bestimmten Fällen erlaubt. Dazu gehören ein Fischsterben, eine Art, die sich nicht mehr gut selbst vermehrt, die Rückkehr einer heimischen Art und neu angelegte Gewässer. Setzen Sie als Angler deshalb nie selbst Fische ein. Welche Fische der Verein einsetzt, steht oft in seinem Bewirtschaftungsplan.
Wo der Begriff geregelt ist
Landesfischereigesetz des jeweiligen Bundeslandes
Verwandte Begriffe
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.