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Schonzeit und Mindestmaß für Brachse in 3 Bundesländern

Brachse ist in 3 von 16 Bundesländern eigens geregelt, mit teils sehr unterschiedlichen Fristen und Maßen. Der wissenschaftliche Name von Brachse lautet Abramis brama.

Schonzeit und Mindestmaß für Brachse je Bundesland

Keine Schonzeit gilt in Bayern, Berlin und Schleswig-Holstein. Jedes Land führt zu den Einzelheiten mit Bußgeld und amtlicher Quelle.

Brachse: Schonzeit und Mindestmaß je Bundesland
BundeslandSchonzeitMindestmaß
Bayernweder mit einer Schonzeit noch mit einem Mindestmaß geregeltkeines
Berlinweder mit einer Schonzeit noch mit einem Mindestmaß geregeltkeines
Schleswig-Holsteinweder mit einer Schonzeit noch mit einem Mindestmaß geregeltkeines

Woran Sie Brachse sicher erkennen

Brachse wird gelegentlich mit Güster verwechselt. Die Brachse hat dunkelgraue Flossen ohne jede Rotfärbung. Bei der Güster sind die Ansätze von Brust- und Bauchflossen rötlich bis orange, und ihre Augen sind auffällig groß. Für die Brachse gibt es in keinem Land eine Schonzeit oder ein Mindestmaß. Die Güster hat vereinzelt ein Mindestmaß. Wo das gilt, begeht einen Verstoß, wer eine zu kleine Güster für eine Brachse hält und behält.

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Häufige Fragen zu Brachse

Gibt es für Brachse ein Bundesland ohne Schonzeit?

Ja, keine Schonzeit gilt für Brachse in Bayern, Berlin und Schleswig-Holstein. Dort entscheidet, wo festgelegt, allein das Mindestmaß.

Wie unterscheidet sich das Mindestmaß für Brachse zwischen den Ländern?

Keines der 3 Länder legt für Brachse ein Mindestmaß fest.

In wie vielen Bundesländern ist Brachse geregelt?

Brachse ist in 3 von 16 Bundesländern mit eigener Schonzeit oder eigenem Mindestmaß geregelt. In den übrigen Ländern nennt die Verordnung keine eigene Regel für diese Art.

Mit welchen Fischen wird Brachse häufig verwechselt?

Brachse wird am häufigsten mit Güster verwechselt. Die Brachse hat dunkelgraue Flossen ohne jede Rotfärbung. Bei der Güster sind die Ansätze von Brust- und Bauchflossen rötlich bis orange, und ihre Augen sind auffällig groß.

Verbindlich sind die Fischereiverordnungen der Länder in ihrer aktuellen Fassung und die Regeln auf Ihrer Angelkarte. Stand und Prüfdatum stehen bei jedem Land in der Quellenangabe.