Was bedeutet Setzkescher?
Ein Setzkescher ist ein langes Netz, in dem Sie gefangene Fische bis zum Ende des Angeltags lebend im Wasser aufbewahren.
Im Setzkescher bleiben die Fische lebend im Wasser, bis Sie sie am Ende des Angeltags töten. Für die Fische ist das enge Netz belastend, deshalb ist der Setzkescher umstritten. Einige Länder erlauben ihn nur unter Auflagen. In Brandenburg etwa dürfen Sie Fische höchstens bis zum Ende des Fangtags darin halten. Forellen, Saiblinge, Äschen, Maränen und Lachse dürfen dort gar nicht hinein. Fische aus dem Setzkescher dürfen Sie in Brandenburg auch nicht wieder freilassen. Das Netz muss groß genug sein und die Fische ausreichend mit Wasser und Sauerstoff versorgen. Manche Vereine verbieten den Setzkescher an ihren Gewässern ganz. Ob und wie lange Sie ihn nutzen dürfen, steht in der Fischereiverordnung Ihres Bundeslandes und auf Ihrer Angelkarte.
Wo der Begriff geregelt ist
Gewässerordnung des jeweiligen Gewässerinhabers, teils Landesfischereiverordnung
Verwandte Begriffe
Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.