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Was bedeutet bleifreie Munition?

Bleifreie Munition enthält kein Blei, sondern andere Metalle wie Kupfer oder Weicheisen, damit Wildtiere und Menschen keine Bleireste aufnehmen.

Splitter aus bleihaltigen Geschossen bleiben im Fleisch und in den Innereien, die nach dem Ausnehmen des erlegten Tieres im Revier liegen bleiben. Greifvögel wie der Seeadler fressen diese Reste und können an einer Bleivergiftung sterben. Auch für Menschen, die oft Wild essen, ist Blei ein Gesundheitsrisiko. Seit dem 15. Februar 2023 ist bleihaltige Munition deshalb in Feuchtgebieten und im Umkreis von 100 Metern EU-weit verboten. Das gilt für das Schießen und schon für das Mitführen bei der Jagd dort. Als bleihaltig gilt Munition ab einem Bleianteil von einem Prozent. Ob in Ihrem Land weitere Vorschriften gelten, etwa bleifreie Kugeln für bestimmte Wildarten, steht im Jagdgesetz oder in der Jagdverordnung Ihres Landes.

Wo der Begriff geregelt ist

Landesjagdverordnung des jeweiligen Bundeslandes, teils Revierordnung

Verwandte Begriffe

Diese Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die genannte Rechtsquelle und die jeweilige Landesverordnung in ihrer aktuellen Fassung.